Vistaprint wächst dank B2B-Zukäufen stark

31. Juli 2014, 10:39 Uhr | Neues

Heute legte Vistaprint die neuen Jahres- und Quartalsumsatzahlen vor. In diesen sind erstmals die jüngsten Zukäufe der europäischen B2B-Onlinedruckereien Pixartprinting (Italien) und People&Print Group (Niederlande) vollständig berücksichtigt. Der Jahresumsatz von Vistaprint beläuft sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 1.270,2 Millionen US-$ (948,3 Millionen Euro) mit einem Umsatzplus von 9 Prozent, wobei das letzte (vierte) Geschäftsquartal  dazu einen Umsatz von 338,2 Millionen US-§ (252,5 Millionen Euro) und einen Umsatzanstieg von 21% beitrug. Ohne Zukäufe und Wechselkurseinflüsse beträgt das Umsatzplus noch vier Prozent; die Bruttomarge sank.

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Sommerlektüre: Ein paar Anregungen zum Entdecken neuer Horizonte

30. Juli 2014, 10:00 Uhr | Hot/Flop, Meinung
(Abb.: dibaer/flickr. cc)

Vor kurzem, auf dem Online Print Symposium, hatte ich in meinem Trends-Vortrag von den Verschiebungen der Druckunternehmensgrößen und -ausrichtungen in der Zukunft gesprochen. Dabei benutzte ich den Begriff „Commodity-Druckereien“ für eben jene Druckdienstleister, die das anbieten, was viele andere eben auch anbieten. Das nennt sich auch „Mee too.“ In der Tat ist eine mangelnde Unterscheidbarkeit der Dienstleistungen besonders in der Druckindustrie verbreitet. Da mögen viele jetzt protestieren, wer sich aber nur auf der abgegrenzten und deutlich abgeweideten Koppel seinen Platz sucht, entdeckt kein frisches Grasland. Jetzt, in der Sommerzeit, möchte ich Ihnen daher ein paar Lesetipps geben, die dazu anregen können, aus dem Silodenken einmal auszubrechen und ein wenig Querdenken zu betreiben – oder einfach nur Impulse für das Überdenken seiner Geschäftsmodelle zu erhalten.

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Kurzmeldung: Flyeralarm goes Webdesign

29. Juli 2014, 12:15 Uhr | Hintergrund, Neues

Die Onlinedruckfabrik Flyeralarm erweitert ihr Angebot ab sofort um eine Lösung für das Webdesign. Das Paket, bestehend aus Design-Tool, CMS und Webhosting, ist vom Kooperationspartner rukzuk AG, einem Startup aus Konstanz. Webseiten lassen sich mit rukzuk codefrei erstellen und sind grundsätzlich responsive, also für Mobilgeräte geeignet. Über 50 Module für Designs, Styles, Slider etc werden mit angeboten, Entwickler können zukünftig aber auch eigene Module coden.

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News-Update: 9-Stunden-Lieferung, bye bye Service Point, EFI adressiert Marketing-Entscheider

28. Juli 2014, 12:27 Uhr | Neues

Von wegen Sommerloch, das tat sich die letzten Tage: Die Online-Druckerei Flyeralarm führt die Same-Day-Lieferung ein. Die neue Lieferoption wird zunächst für Flyer und Visitenkarten in 300 Gramm Papierstärke in einer Auflage von 250 Exemplaren angeboten. Geliefert wird innerhalb von 9 Stunden, wenn der Druckauftrag samt Druckdaten bis 9:00 Uhr morgens im Onlineshop eingegangen ist. Und geliefert wird nicht an die Haustür, sondern zur Abholung an einen der Flyeralarm-Stores in Berlin, München, Frankfurt, Düsseldorf, Dresden, Stuttgart, Nürnberg und Würzburg. Das Angebot wird weiter ausgebaut, als nächstes werden weitere Papierstärken hinzukommen. Flyeralarm nutzt die etwas ruhigere Sommerferienzeit augenscheinlich als Einführungsphase.

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Mass Customization von Druckprodukten über Marken

21. Juli 2014, 14:30 Uhr | Meinung, Neues, Technik
AufmAirbnb

Die Privatunterkunft-Vermittlungsplattform Airbnb hat ein neues Logo – und ein E-Business Print Geschäftsmodell partizipiert davon. Was das neue Airbnb-Logo mit Onlinedruck zu tun hat, erläutere ich Ihnen im Folgenden. Doch zunächst möchte ich einmal die Möglichkeiten und Besonderheiten von Mass Customization (denn darum geht es auch beim Redesign von Airbnb) im E-Business Print beleuchten.

Die meisten Onlinedruckshops stellen Kunden vor zwei Alternativen: Entweder wird vom Kunden eine eigene Druckvorlage hochgeladen oder der Onlinedruckshop stellt einen Editor bereit, in dem der Kunde sein Druckprodukt gestaltet. Bei ersterem verantwortet der Kunde den ganzen Gestaltungsprozess , bei zweiterem passt er in der Regel Templates unter Verwendung eigener Texte, Grafiken und Bilder an. Mass Customization hingegen stellt alle Gestaltungsvarianten im Onlineshop bereit. Der Kunde variiert nur.

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Blödsinn: Print-is-dead-weil-alles-digital, und was zum Abkühlen

18. Juli 2014, 11:46 Uhr | Meinung, Neues
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Vor einem heißen Wochenende gibt es hier wieder die bunt gemischten Links zum WE, und ich habe es mir nicht nehmen lassen, dazu einen passenden Link herauszusuchen. Ansonsten bemerke ich in der Branche die Kombination von Fußball-WM-Nachwirkungen und Sommerloch. Sprich, es tut sich nicht so viel – aber es tut sich immer was.

Postboten, Druckerei-Mitarbeiter und Holzfäller haben alle wohl was mit Papier zu tun, und müssen für den t3n-Autoren Andreas Weck im Artikel-Header über Berufe, die vom Aussterben bedroht sind, herhalten. Die übliche Print-is-dead-weil-alles-digital Geschichte mal wieder. Na ja, die Studie, auf die sich der Autor bezieht, sagt erschröööckliche fünf Prozent weniger Neueinstellungen in der Druckindustrie für das Jahr 2020 voraus. Nun ist t3n ja ein Online-Magazin plus Print-Ausgabe, dessen Auflage der Verlag yeebase media sicherlich noch steigern will…

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Web-to-Print: Verzahnung von E-Mailing und Print-Mailing

16. Juli 2014, 16:30 Uhr | Hot/Flop, Technik
AufmLetterMaschine

Im Multichannel-Publishing von Mailings und anderen Marketing-Kampagnen ist eine integrierte Verzahnung der Publikationskanäle von zunehmender Bedeutung. Getrennte Workflows für Web- und Print-Aussendungen sind nicht (von Anfang an) nötig, denn die Zahl der Anbieter für Kampagnen-Integration ist mittlerweile angewachsen und sollte sowohl Markeneigner wie Druck- und Mediendienstleister mit passenden Softwarelösungen versorgen können. Neben solchen Lösungen, die sich vorwiegend an größere Unternehmen wenden, gibt es inzwischen auch Anbieter, deren Ansätze sich auch für kleine und mittlere Unternehmen eignen, die nicht so umfassendes Marketing betreiben wie beispielsweise ein Markenartikler. Einen interessanten Vertreter dieser KMU-Lösungen habe ich schon länger beobachtet:

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Veredelung für Onlinedruckshops: Metallfarben drucken bereits ab Auflage Eins

15. Juli 2014, 15:38 Uhr | Hot/Flop, Neues, Technik
Goldene Digital-Meta-Veredelung (Abb.: Kurz)

Mit diesem Beitrag starte ich heute eine kleine Serie in lockerer Folge über Veredelungsoptionen, die sich für Onlinedruckshops anbieten. Mit Veredelungsoptionen werden Druckprodukte aufgewertet, sind individueller und fallen mehr auf. Oftmals ist das Anbieten von Veredelungsoptionen wegen der Vielfalt der Möglichkeiten, den technischen Besonderheiten und den daraus entstehenden Anforderungen an die gelieferten Druckdaten ein beratungsintensiveres Geschäft als Dienstleistungsangebote mit Standard-Druckprodukten. Betreiber von Onlineprintshops stellt dies vor besondere Herausforderungen. So muss das Veredelungsangebot im Shop oder Druckportal „transportierbar“ sein, dort shoptechnisch funktionieren und auch erläutert werden. Und auch produktionstechnisch muss das Veredelungsverfahren passen. Einer Veredelung einzelner Aufträge im Sammelbogen beispielsweise sind logischerweise enge Grenzen gesetzt. Viele typische Onlinedruckprodukte werden in Kleinauflagen gefertigt, was dem Veredelungsaufwand Grenzen bei der Wirtschaftlichkeit setzt.

Mein heutiger Beitrag widmet sich nun vor allem der gestern offiziell eingeführten DM-Liner (Digital Metal Liner) Transfermaschine des Fürther Heißprägefolientechnik-Herstellers Kurz. Diese Transfermaschine sorgt im Digitaldruck für Metallfarbeffekte in Gold, Silber, Regenbogendiffraktion oder mit holographischen Strukturen. Die Maschine für Bogendruckpapiersubstrate lässt sich auch in Kleinauflagen und Personalisierungen wirtschaftlich einsetzen, kann die digitalen Druck-Präge-Jobs schnell wechseln und ist bei 5 bis 30 Meter/Minute vergleichsweise schnell. Die einsetzbaren Formate reichen von A4 bis 390 mal 500 Millimeter.

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Ein Druckzulieferer, der für Investoren attraktiv ist

14. Juli 2014, 13:52 Uhr | Meinung, Neues

Die niederländische Firma SPG Prints wurde von der Investmentfirma Investcorp aus Bahrain für 240 Millionen Euro übernommen. Das halte ich für eine bemerkenswerte Nachricht in Zeiten, in denen Druckmaschinenhersteller und andere Zulieferer mit Verlusten kämpfen, sich gesundschrumpfen und neu aufstellen müssen. Was ist nun an SPG Prints, die bis November 2013 noch Stork Prints hieß, so interessant, dass ein Investor, dessen eigene Kunden die Investmentpakete attraktiv finden müssen, die Firma übernimmt?

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Onlinedruckshop zum Schütteln, < Fahrenheit 451, Andruck-Dilemma

11. Juli 2014, 11:53 Uhr | Hot/Flop, Neues
shakeit

Das Wochenende wird lang, zumindest für Fußballfans, die am Sonntag wohl nicht vor Mitternacht ins Bett kommen. Zur Vorbereitung empfehle ich diesen Link, der darüber aufklärt, wie Sie das Finale überstehen. Ich selber bin zum Anpfiff noch auf Rückreise, habe als Option aber bereits eine Currywurstbude mit Live-Übertragung für die erste Halbzeit ausgemacht.

In Israels Medien gibt sich Benny Landa weniger wortkarg als anderswo, bereits zum Altana-Deal hat man aus diesen Quellen mehr Details erfahren. Diese Woche stand der Inkjet-Pionier der Business-Website Globes Rede und Antwort zu Status und Fortschritten bei Landa Nano Digital Printing.

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