Farbpartikel im Digitaldruck: Nano Inks sind ein alter Hut

20. August 2014, 11:58 Uhr | Hintergrund, Technik
(Abb.: Landa Nano Printing)

Vor kurzem erregte Kodak Aufmerksamkeit mit einer Erwähnung des Begriffs „nanotechnology inks“ in einer Pressemitteilung zu ihren neuen Inkjet-Maschinen Prosper 6000C und 6000P. Die stehen heute bereits produzierend bei Druckern. Ist Kodak bei Nanopartikelfarben also schneller als Landa Nano Printing, deren Maschinen mit Nano Inks irgendwann nächstes Jahr ausgeliefert werden sollen, und hat sich nur die Schau stellen lassen? Ich habe mal zusammengetragen, was da dran ist. Und: Was haben wir eigentlich überhaupt von Nanopartikeln in Druckfarben?

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E-Business Print: Studentendruckportale professionalisieren sich

19. August 2014, 15:42 Uhr | Neues, Technik
AufmStudentendruck

Das Studentenleben und der Abschluss selbigen sind für viele der Lebensabschnitt, bei dem erstmals komplexere, umfangreichere Drucksachen entstehen. Der gute alte Copyshop, von dem sich dutzende Vertreter rund um jede größere Hochschule befinden, hat zwar noch lange nicht ausgedient. Aber die hoch internet-affine Studentenkundschaft nutzt zunehmend speziell auf sie zugeschnittene Onlinedruckportale. Mein Blick auf einen angesichts der Studenten-Budgets sehr preisgetriebenen Bereich des Onlinedruckgeschäfts.

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Veredelung für Online-Druckshops, Teil 3: 3D-Moiré-Effekt á la Lentikular auf transparenten Medien

18. August 2014, 15:09 Uhr | Hot/Flop, Technik
swissQprint3DAufm

Ein Eye Catcher ist das auf jeden Fall und macht Großformat und andere Druckprodukte noch auffälliger: Seit kurzem bietet der Schweizer Hersteller von Flachbettdruckern Swissqprint einen besonderen Effektlack an. Der wird nämlich in Form von Mikrolinsen aufgedruckt und erzeugt so im Zusammenspiel mit einem speziell aufbereiteten und replizierten Motiv einen besonderen 3D-Tiefeneffekt. Die weiter unten abgebildete GIF-Animation kann davon nur einen unvollständigen Eindruck geben. Das Ganze erinnert an Lentikulardrucke üblicher Produktionsart. Das Verfahren von Swissqprint ist jedoch viel einfacher. Auf der diesjährigen Fespa Digital 2014 in München gab es dafür dann auch prompt den EDP Award in der Kategorie „Best digital special effect“.

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Onlinewährung für Onlinedruckerei, Katalog-Fakten, Money for nothing, Terrorgesetz gegen Druckkonzern

15. August 2014, 15:10 Uhr | Hintergrund, Neues

Die deutschsprachige Onlinedruckbranche hat nun das erste Unternehmen, das die virtuelle Währung Bitcoins akzeptiert. Virtuell geht es auch in den Augmented-Reality-Anwendungen zu, die als digitale Erweiterungen die Ikea-Kataloge begleiten. Jetzt steht die nächste Ausgabe an, und ich habe schon ein paar Fakten zusammenstellen können. Ein großer Druckkonzern wollte im staatsbankrotten Argentinien nicht mehr weitermachen, machte dort den Laden dicht, und steht jetzt sozusagen unter Terrorverdacht. Dies und weitere Links zum Wochenende im Folgenden:

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API als Geschäftsmodell für Druckaufträge im E-Business Print – zwei Beispiele

14. August 2014, 15:56 Uhr | Hintergrund, Technik
(Abb.: CanvasPop)

Für E-Business Print Lösungen gibt es viele API-Einbindungen für die unterschiedlichsten Zwecke: Zahlungssysteme, Fotobibliotheken-Einbindung oder die Integration eines Web-to-Print-Systems in eine Shop-Lösung. Ein paar dieser API-Lösungen haben die Besonderheit, dass der API-Anbieter damit selber Druckaufträge generiert. Vor allem bei Fotodruckprodukten findet man solche API-Druckdienstleister, von denen ich hier zwei vorstelle.

API steht für Application Programming Interface, auf Deutsch Programmierschnittstelle. Damit lassen sich die Dienste eines Softwaresystems einer anderen Softwarelösung auf Quelltextebene zur Verfügung stellen. Bei den in der EPOS Studie vertretenen Softwarelösungen sind API-Schnittstellen zur Drittlösungsintegration und zur eigenen Anbindung praktisch Standard. Schon früh begannen auch Fotogrößen wie Kodak oder Fujifilm damit, APIs für E-Commerce, Desktop-Programme und Mobile Apps anzubieten, die Druckaufträge für ihre eigenen Fotofinishing-Werke (die man heute mit Fug und Recht auch als Digitaldrucker bezeichnen kann) generieren. Die hier vorgestellten Firmen sind jedoch weit kleinere Unternehmen und somit ein Beispiel dafür, dass auch normale Druckdienstleister und Serviceanbieter über eine API Aufträge an Land ziehen können.

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Parkscheibe mit Autofinder: Clevere Anwendung eines Druckprodukts mit NFC und einer App

13. August 2014, 15:38 Uhr | Hot/Flop, Meinung, Neues, Technik
Parkscheibe mit integriertem NFC-Tag zur Lokalisierung des PKW (Abb.: PAV)

Leihwagen, fremde Stadt, eiliger Termin. Da kann es schnell passieren, dass man nach dem Termin nicht mehr weiß, wo genau man sein Auto geparkt hat. Ich gebe zu, das ist mir auch schon passiert. Smartphones bieten mittlerweile reichlich Abhilfe über verschiedene GPS-Anwendungen, mit denen sich das eigene Auto orten lässt. Apps speziell zum Wiederauffinden seines Autos gibt es längst auch. Die meisten verlangen dazu vom Anwender das Öffnen der App und irgendeine Form der Interaktion. Es geht aber auch mit weniger Aufwand, was bereits einige Apps als Option haben. Eine gelungene und komfortabel anwendbare Umsetzung mit NFC, einer Smartphone-App und einem Druckprodukt, die jetzt auch im Finale des Innovationspreises Printstars 2014 steht, gibt es nun als Werbemittel in Form einer Parkscheibe.

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Blick über den Tellerrand: Wie eine kleine Teppichweberei online erfolgreich wurde

12. August 2014, 14:57 Uhr | Hot/Flop, Meinung, Technik
Teppichmanufaktur Habbishaw (Abb. der Firma)

Am Rande des nordhessischen Knüllgebirges liegt das 40-Einwohner-Dorf Rückersfeld, das als größte Attraktion einen jährlichen Kunsthandwerkermarkt aufweisen kann. Eine gewisse Bekanntheit hat sich auch eine Schafwollweberei mit ihren halbmanuell gewebten Teppichen erarbeiten können. Das eher Ungewöhnliche an dieser Weberei ist ihr Onlineshop, in dem Kunden ihren eigenen, personalisierten Teppich konfigurieren können. Hier gehen traditionelles Handwerk und E-Business eine Liaison ein, die auch kleine und handwerklich orientierte Druckbetriebe durchaus inspirieren könnte. Mir hat diese Web- und Web-Verbindung so gut gefallen, dass ich den Betrieb und seinen Onlineshop hier genauer vorstellen will.

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Veredelung für Onlinedruckshops, Teil 2: Der „halbe Farbschnitt“ und Extra-Dicke im Trend

11. August 2014, 14:44 Uhr | Hot/Flop, Technik
((Abb.: moo.com)

Im zweiten Teil meiner Serie über geht es um eine Veredelung, die streng genommen keine ist, aber dennoch edel aussieht. Seit einem guten Jahr erfreuen sich besonders dicke Visitenkarten mit mehreren verschiedenfarbigen Schichten zunehmender Beliebtheit. Der Name des dabei verwendeten Papiers selber ist eher den Anbietern bekannt, die die damit angebotenen Onlinedruck-Produkte teilweise unter eigenem Namen vermarkten. Bei zwei Marken ist dabei „Luxe“ dabei Namensbestandteil. Was hinter diesem Trendprodukt steckt, erfahren Sie im Folgenden.

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Aufblühender Zertifikathandel, Creative-Cloud-Schnäppchen, Tour mit Hochdruck

8. August 2014, 13:22 Uhr | Meinung, Neues, Technik
AufmPaisleyCYHSY

Headline der Woche: „Einer britischen Investmentfirma gehört das niederländische Unternehmen, das das indische Design auf dem afrikanischen Kleid der Frau des US-Vizepräsidenten druckte“ – ich bin ja selber in der Lange-Headline-Fraktion, aber so etwas habe ich noch nicht hingekriegt. Dafür weiß ich jetzt, nachdem ich den zugehörigen Artikel von Quartz gelesen habe, alles über Wax-Printing. Diese niederländische Firma hat ein Alleinstellungsmerkmal, von dem andere träumen. Die sonstigen Links zum Wochenende erklären, warum Hoster sich jetzt die Hände reiben, wo und womit Photoshop nun auch unters Volk gebracht werden soll und wo M-Commerce dem stationären Handel mit Druckprodukten hilft. Außerdem: Ein Fahndungsaufruf.

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Offline-Marketing für Onlinedruckereien: Musterboxen, Leistungsschau-Kataloge, Veredelungsmarke

7. August 2014, 16:00 Uhr | Hintergrund, Hot/Flop
AufmMusterboxen

Mag die Druckwelt auch zunehmend online gehen, was ich ja ausdrücklich unterstütze, so lassen sich etliche Druckprodukte in Online-Medien nur eingeschränkt darstellen. Das geht schon beim Papier los (siehe dazu diesen Beitrag auf dem Blog der EPOS Studie), wird aber noch mehr erschwert bei Dreidimensionalität und Haptik von Druckerzeugnissen. Praktisch jeder Onlinedruckshop, der sich an professionelle Kunden wendet, hat daher Papiermuster und Druckbeispiele auf good old paper, damit der Kunde – und dessen Kunden – etwas in der Hand hat. Folgend möchte ich Ihnen vier Beispiele vorstellen, die zeigen, wie (Online)druckereien dies erfolgreich umsetzen:

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