Internet dient immer mehr der Informationsbeschaffung

20. Oktober 2008, 7:22 Uhr | Archiv

(20. Oktober 2008 – ds) Bis vor kurzem galt die klassische Zeitung noch als Nummer-1-Informationsquelle. Dies hat sich in den letzten Jahren aber vor allem bei jüngeren Generationen geändert. Gerade Jüngere setzen nun auf Informationen aus dem Internet. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD).

So ergab die Untersuchung, dass inzwischen 22,1 Millionen Menschen in Deutschland täglich das Internet nutzen. Das sind 45 Prozent aller Bürger im Alter von 14 bis 64 Jahren. Und gerade bei den Personen unter 40 Jahren wird die geringere bedeutung von klassischen Medien sichtbar. "Mit dem Internet verschiebt sich nicht einfach nur das Mediengefüge, sondern es entsteht vielmehr eine völlig neue Informationskultur", zitiert der Spiegel Renate Köcher, IfD-Geschäftsführerin.

"Online-News-Seiten punkten mit Aktualität und interaktiven Darstellungsmöglichkeiten bei den Nutzern", erklärt dazu BITKOM-Sprecher Christian Hallerberg im weiterführenden Gespräch. Die IfD Untersuchung ergab auch, dass in diesem Jahr zum ersten mal die Zeitung als wichtigste Informationsquelle abgelöst wurde. Noch liegt die Zeitung bei 46 Prozent der Bürger Deutschlans als wichtigste Quelle für Neuigkeiten, doch bei den Befragten von 20 bis 39 lag das Internet mit 51 Prozent ganz vorne.

Weiterführende Ergebnisse stellt Spiegel.de auf seiner Webseite vor.

Link:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,584572,00.html

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Florian Meier

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