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Friedensnobelpreis für das Internet?

23.11.2009, 07:31 Uhr

Kampagne gestartet und erste namenhafte Unterzeichner

Das Wired-Magazin aus Italien hat kürzlich eine Kampagne gestartet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Internet auf die Liste der Nominierten für den Friedensnobelpreis 2010 aufzunehmen. Wieso und warum, erklärt Riccardo Luna, Chefredakteur des Magazins.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

In einer Meldung auf der Webseite erklärt Luna, dass das Internet eine Art Waffe des Friedens ist, die gegen Konflikte und Hass in Stellung gebracht werden könne. Demokratie und Frieden würden durch das Internet gefördert und gestärkt. Als Beispiele nannte Luna die Iran-Wahlen und die damit verbundenen Freiheitsproteste die sich über Twitter und Facebook organisierten. Anhand dessen ist die Wichtigkeit des Internets unter Beweis gestellt worden, so Luna.

Aus diesem Grund wurde nun eine Online-Petition gestartet, mit der das Vorhaben des Magazins unterstützt werden soll. Durch viele Unterschriften und Befürwörter will das Magazin es schaffen, das Internet auf die Liste der Nominierten für den Friedensnobelpreis 2010 zu setzen. Unterstützen können Befürworter das Vorhaben auf der Webseite InternetforPeace.org.

Unterzeichnet haben bereits unter anderem die Menschenrechtlerin Shirin Ebadi und der Designer Giorgio Armani. Zudem haben viele Unternehmen bereits Zusagen getroffen, das Vorhaben zu unterstützen, darunter Sony Ericsson, Tiscali, Microsoft Italy, Telecom Italia, Citroën und H3G. Das Weird-Magazine will sein Vorhaben bis September 2010 promoten und hofft auf Erfüllung seines Wunsches. (Daniel Schürmann)

Weitere Informationen unter InternetforPeace.org

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Kategorie: High-Tech,Medien,News | Tags: ,
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2 Kommentare für Friedensnobelpreis für das Internet?

  1. [...] November berichteten wir über eine Kampagne des italienischen Magazins “Wired”, die zum Ziel hatte, das [...]

  2. [...] November berichteten wir über eine Kampagne des italienischen Magazins “Wired”, die zum Ziel hatte, das Internet [...]

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