Neue Internet-TLDs ab 2010

10. Dezember 2009, 7:25 Uhr | Archiv

Im kommenden Jahr können Firmen, Städte und Organisationen individuellere Web-Adressen im Internet beantragen. Zwar gibt es noch keinen Termin, der BITKOM rechnet aber damit, dass dies 2010 möglich sein wird – im Frühjahr wird die Internet-Verwaltung ICANN genaueres mitteilen. Zuschläge sollen es ab der zweiten Jahreshälfte geben.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

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Der Betrieb soll der Top Level Domains, so vermutet der BITKOM, im Sommer 2011 anlaufen. Initiativen in Deutschland gibt es unter anderem bereits für Adressen wie .berlin, .hamburg und .köln. Auch Regionen und Bundesländer können unter ihrer eigenen Endung erreichbar sein. Neben Städten und Regionen kommt die Option für Wirtschaftszweige, Unternehmen und Marken in Frage. Wie die Zulassung im Detail läuft, muss ICANN noch entscheiden. Fest steht bereits, dass Privatleute keine eigene Homepage-Endung nach dem Muster „www.homepage.meier“ beantragen können.

Der Grund ist, dass ICANN den wirtschaftlichen Betrieb der Adress-Endungen langfristig sichern will. Anders als bei Webseiten wie „www.meier.de“ sind ein eigenes Geschäftskonzept und ein hohes Startkapital nötig. Allein für die Bewerbung werden rund 120.000 Euro fällig. Zusätzlich ist bis zu einer halben Million Euro für Projektmanagement, Technik und Rechtsberatung nötig. Bis zu 200.000 Euro kostet der laufende Betrieb pro Jahr. Die Betreiber der neuen Top Level Domains können aber Privatnutzern künftig Homepages mit ihren Endungen anbieten – nach dem Muster „www.meier.berlin“ und somit wieder Geld verdienen. (Daniel Schürmann via Bitkom.org)

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Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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