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Bezahlinhalt bei Zeitungen legt los

11.12.2009, 07:19 Uhr

Times Online und Variety starten mit neuen Angeboten

Das von Zeitungsverlegern vieldiskutierte Thema Paid Content nimmt spürbar an Fahrt auf. Aktuell haben die Hollywood-Publikation Variety sowie Times Online – das zur News Corp. von Rupert Murdoch gehört – etwa zeitgleich bekannt gegeben, künftig Geld für Content auf ihren Webseiten zu verlangen.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Viktor Mildenberger

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Viktor Mildenberger

In Deutschland werden die aktuellen internationalen Vorstöße vorerst beobachtet. Viel erhofft man sich von einem Mix aus freiem Inhalt und Bezahlmodellen, den sogenannten Fremium-Modell. Dabei soll der User normale Inhalte ohne Bezahlung, hochwertige Inhalte aber nur gegen Bezahlung einsehen können.

Das Branchenblatt Variety führt Paid Content nicht neu ein, sondern kehrt zu seinem alten Modell zurück. Denn bis Herbst 2006 waren nahezu alle Inhalte auf der Webseite zahlenden Abonnenten vorbehalten. Danach hatte Variety die Seite geöffnet, um den Traffic zu steigern, allerdings wirkte sich das nicht wie gewünscht auf die Werbeeinnahmen aus.

Times Online will sein Bezahlgeschäft im Frühjahr 2010 starten. Zuvor soll die Webseite noch einem Relaunch unterzogen werden. Noch ist nicht klar, ob die Zeitung für den Gesamt-Content Geld verlangen wird oder einzelne Bereiche weiter frei bleiben. (Daniel Schürmann via Pressetext.de)

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Kategorie: Medien,News | Tags: ,
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