Nachrichtenquellen werden gemieden
Hälfte der Google-News Leser folgen keinen Links
Die Marktforscher von Outsell liefern den Verlagen neue Gründe, weiter gegen Google vorzugehen. Demnach begnügt sich beinahe die Hälfte der Google-News-Leser mit den Schlagzeilen und Kurzfassungen von Nachrichten bei Google, statt den Links zu den vollständigen Artikeln auf Seiten der eigentlichen Quellen zu folgen. 44 Prozent wollen meist keine weitere Informationen haben.
Google sieht nach einem Bericht von Pressetext das Glas als halb voll und stellt sich auf den Standpunkt, dass ohne Google den Nachrichtenportalen noch weniger Besucher hätten. Zwar sind sich die Verlegerverbände über den Nutzen und die Vorteile von Google News bewusst, wie sie betonen. Schließlich besteht angesichts der Vormachtstellung von Google im Internet mittlerweile eine gegenseitige Abhängigkeit. Dennoch wurde kürzlich eine Beschwerde der Verlegerverbände BDZV und VDZ beim Bundeskartellamt gegen Google eingereicht.
Grund dafür war mitunter die Debatte um die Verwendung von Artikel-Kurzfassungen bei Google News, wofür die Verlage Entschädigung verlangen. Dabei handle es sich um kreative Eigenleistungen der Urheber, die Google für sein Angebot nutze. Der Konzern weist den Vorwurf mit der Begründung zurück, dass sein News-Angebot Besucher auf die Websites der Verleger bringe, womit auch sie von dem Dienst profitierten. (Daniel Schürmann via Pressetext.de)
Verwandte Meldungen:
Keine verwandten Meldungen gefunden
Sie können diesen Artikel kommentieren oder einen Trackback-Link von Ihrer Seite senden.












