E-Reader nicht für Zeitungen
Kindle für “junge Leute” schon veraltet
Portable E-Book-Reader stellen für den täglichen Nachrichtenkonsumenten noch keine brauchbare Alternative zu einer gedruckten Tageszeitung dar, wie aus einem aktuellen Bericht einer Forschergruppe der University of Georgia hervorgeht.
Demnach wird sich deren Leserschaft erst durch technische Weiterentwicklungen im Zuge des Trends zu Tablet-Systemen wie dem Apple iPad, die neue Features wie Farbdarstellung, Fotowiedergabe oder Touchscreen-Bedienmöglichkeit mit sich bringen, für diese neue Form des Zeitungslesens erwärmen können.Während sich Erwachsene aller Altersgruppen bei E-Readern wie dem Kindle DX von Amazon zwar durchwegs angetan von der Lesbarkeit des Displays zeigen würden, komme dem Gerät als Nutzungsform für Nachrichten noch eine sehr eingeschränkte Bedeutung zu, fassen die US-Wissenschaftler ihre Untersuchungsergebnisse zusammen. Ausschlaggebend hierfür sei neben der Preisfrage vor allem die relativ magere technische Ausstattung. Dies zeigt sich insbesondere bei jüngeren Nutzern, die zumeist ein eigenes Touchscreen-Smartphone besitzen und E-Reader daher bereits als “veraltet” empfinden.
Neben dem Internet hätten sich besonders multifunktionelle Smartphones zu einer ernsthaften Konkurrenz für gedruckte Zeitungen entwickelt. Das zeige nicht zuletzt die zunehmende Zahl von entsprechenden News-Applikationen für iPhone und Co der deutschen Nachrichtenhäuser. (Daniel Schürmann via Pressetext.de)
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