Adobe reagiert auf Kritik
Adobe-CTO schießt nach Steve Jobs Attacke zurück
Nachdem sich Steve Jobs kritisch zur fehlenden Flash-Unterstützung für das iPhone und iPad geäußert hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Adobe zu Wort meldet. Nun hat der CTO Kevin Lynch über das Unternehmensblog eine Stellungnahme veröffentlicht.
Demnach war auch er überrascht, dass Apple auf Flash bei seinem iPad verzichtet hat – gerade weil die Flash-Technologie für den Einsatz auf solchen Geräten entwickelt wurde und dies schon vor rund 15 Jahren. Auch sei Adobe bereit, an Flash für die mobile Safari-Version des iPhones und iPads zu arbeiten, es mangele jedoch an Kooperationsbereitschaft auf Seiten von Apple, so Lynch in seinem Beitrag. Generell sei es aber kein Problem, Flash-Inhalte auf den Apple Produkten laufen zu lassen, wie bereits zahlreiche Apps in Apples App Store zeigen würden, erläutert der Chief Technology Officer.Weiter ging Lynch auf die kommende Version von HTML ein. So bringt HTML5 zwar Unterstützung für Videoinhalte mit, jedoch konnte man sich auf kein Videoformat einigen, was zu zahlreichen Inkompatibilitäten führt und somit Flash weiterhin die beste Wahl sei, um auf verschiedenen Plattformen Videos darzustellen. Den kompletten Blog-Eintrag von Lynch gibt es hier. (Daniel Schürmann)
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