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Der Stahlstichprägedruck

10.02.2010, 12:43 Uhr

Erklärung eines Tiefdruckverfahrens (Gutenbergblog Beitrag)

Der Stahlstichprägedruck ist ein Tiefdruckverfahren, der sich entwickelt hat aus der viel älteren Technik des Kupferstichs, als es dem nach England übergesiedelten Amerikaner Jacob Perkins (1766 – 1849) in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang, Stahlplatten gravierfähig zu machen und nach dem Gravieren wieder auf Stahlhärte zu bringen.

Das entsprechende englische Patent AD 1819 Nr. 4400 wurde am 10. April 1820 erteilt. In einer neuen Fachterminologie wird der Stahlstichprägedruck auch als Linien-Prägedruck bezeichnet, um damit noch eine klarere Abgrenzung zum Stahlstichdruck für die Reproduktion von zweidimensionalen Bildern zu schaffen. Beim Stahlstich-Prägedruck-Verfahren haben wir es dagegen mit einem dreidimensionalen Druckergebnis zu tun, nämlich mit einem Farbdruck und einer gleichzeitigen Hochprägung. Dabei wird das gewünschte Druckbild, bestehend aus Schrift oder/und Zeichnung, am besten in kunstvoller Handarbeit mit Hilfe verschiedener Stichel von einem Graveur seitenverkehrt in die polierte Metallplatte eingetieft, graviert.

Den kompletten Beitrag gibt es bei den Kollegen des Gutenbergblogs. (Wolfgang Walenski für Gutenbergblog)

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Kategorie: Druck,Partner | Tags: ,
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