Der digitaler Alleskönner: Courier
Microsoft Gerät könnte viele Arbeiten deutlich erleichtern
Im vergangenen September geisterte ein erstes Video zu einem neuen, möglicherweise revolutionären Gerät von Microsoft durch das Internet. Nach zahlreichen Spekulationen, gibt es nun zu dem Courier genannten digitalen Notizbuch zahlreiche neue Informationen, Bilder und Videos, die das Gerät in Aktion zeigen. Es könnte der passende Begleiter für die tägliche Arbeit sein.
Bei dem Gerät, das Microsoft Courier heißt, aber noch nicht offiziell von Microsoft vorgestellt wurde, handelt es sich um eine Art digitales Notizbuch, welches auch als E-Reader eingesetzt werden kann. Das Gerät ist extrem handlich und mobil, besitzt zwei Bildschirme und lässt sich zusammenklappen. In diesem Zustand lässt sich das knapp 500 Gramm leichte Gerät in fast jede Tasche stecken, da es die Größe eines DIN A5 Blattes hat.
Im inneren kommt vermutlich ein nVidia Tegra2 Chip zum Einsatz, der viel Leistung bei geringem Energieverbrauch verspricht. Als Betriebssystem kommt das aktuellste Windows CE 6 zum Einsatz, welches auch in Microsofts Multimedia-Player Zune HD und in den kommenden Windows Phone 7 eingesetzt wird. Es wird eine enge Verknüpfung des Geräts mit dem Zune, Windows Phone 7 und Windows 7 Geräten geben – so sind auch Anwendungen und Spiele für alle Plattformen mit fast dem identischen Quellcode schreibbar auf Basis des neuen Microsoft Visual Studio.
Das Benutzerinterface erinnert im aktuellen Stadium an das, was wir bei der Windows Phone 7 Präsentation im Februar zu Gesicht bekommen haben. Als Eingabe und zum Navigieren dienen sowohl die Finger (Multitouch wird unterstützt), ebenso wie ein Stift (Stylus). Dieser kann zum Skizzieren, Malen und Schreiben eingesetzt werden – dank Handschrifterkennung lassen sich sogar E-Mails schreiben und Webadressen im eingebauten Webbrowser aufrufen.
Die Hauptaufgabengebiete des Geräts umfassen die komplette Erstellung von digitalen Notizen, bis hin zur fertigen Präsentationen oder anderen Publishing-Aufgaben. So werden in zwei Videos gezeigt, wie sich Mode-Kollektionen erschaffen lassen. Fotos können aus dem Browser heraus in das Notizbuch abgelegt werden, mit eigenen Fotos durch die integrierte Kamera erweitert werden, Muster lassen sich mit dem Stift skizzieren. Zudem kann man bei Bedarf andere Menschen, zum Beispiel seine Mitarbeiter, teilhaben lassen an seinen Ideen. Über eine spezielle Webseite kann man nach Wunsch und nach Freigabe, anderen Teile seines Notizbuches offenbaren und mit Notizen versehen. So sind ganz neue, digitale Abläufe bei Projekten möglich und die Zusammenarbeit im Team wird deutlich erleichtert.
Ein Audio-Ausgang ist ebenso eingebaut, sodass man das Gerät auch für Multimedia-Entertainment wie Filme und Musik nutzen kann. Aber auch das Lesen von E-Books ist auf dem Gerät durchaus vorstellbar und erwünscht. Dabei lassen sich Seiten mit einem Finger umblättern, Notizen vornehmen und vieles mehr. Der Zune Store (bisher nur in den USA verfügbar) wird als Vertriebskanal dienen, um Anwendungen und Multimedia-Inhalte auf das Gerät laden zu können, sodass Apples iPad und iTunes große Konkurrenz droht.
Als Veröffentlichungszeitraum ist derzeit von vertrauenswürdigen Quellen das dritte und vierte Quartal 2010 angepeilt. Einen Preisrahmen gibt es noch nicht.
Nachfolgend zwei Videos:
(Daniel Schürmann | Quelle: Engadget.com)
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[...] bzw. seine Subunternehmen haben es in den beiden Videos aber geschafft, eine Geschichte mit dem Courier zu erzählen. Sie zeigen, wozu ein digitales [...]