Neue Verteilung am Computer-Markt

16. Juli 2010, 8:31 Uhr | Archiv

Der „Netbook-Erfinder“ Asus hat endgültig den Durchbruch zu einem der führenden Computerhersteller der Welt geschafft, denn laut dem Analystenhaus IDC liegt das Unternehmen im zweiten Quartal 2010 bei den globalen Verkaufszahlen mit Toshiba auf Augenhöhe und zählt somit zu den Top-5-Herstellern. Mehr noch: nach den IDC-Zahlen wuchs Asus im Vergleich zum Vorjahr fast viermal so stark wie der Computermarkt allgemein.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

Damit war das Unternehmen der größte Gewinner und dürfte die Japaner bald endgültig überholen. Zwar besteht Asus seit 20 Jahren, doch das taiwanische Unternehmen war lange vornehmlich Hersteller von Komponenten wie Motherboards. Inzwischen aber hat sich Asus zur echten Größe unter den Computerherstellern gemausert. In IDCs Quartalszahlen bringt es der Anbieter mit 4,3 Mio. verkauften Geräten ebenso auf 5,3 Prozent Weltmarktanteil wie Toshiba. Mit 83,6 Prozent Wachstum lag Asus dabei weit über dem globalen Mittelwert von 22,4 Prozent. Die Japaner dagegen lagen nur knapp über dem Durchschnitt und müssen damit rechnen, in diesem Quartal von Asus endgültig überflügelt zu werden.

Ein wichtiger Faktor für den Durchbruch von Asus waren Netbook-Computer. Der Hersteller hat diese Geräteklasse mit dem Eee PC Ende 2007 geschaffen und von der großen Nachfrage in den Jahren 2008 und 2009 profitiert. Auf das nunmehrige Abebben des Netbook-Booms hat sich Asus mit einer breiten Produktpalette gut vorbereitet. Diese umfasst neben anderen schlanken Lösungen wie dem Eee Keyboard beispielsweise All-in-One-Geräte. Zudem hat Asus mit den beiden Eee Pads bereits seine Antwort auf den aktuellen Tablet-Trend präsentiert. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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