Konkurrenz bedrängt Nokia

23. Juli 2010, 12:47 Uhr | Archiv

Die starke Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt macht dem finnischen Handyhersteller Nokia zu schaffen. So musste der weltweit größte Handyhersteller im zweiten Quartal einen starken Einbruch in Kauf nehmen: Auf 227 Millionen Euro sanken die Gewinne, das sind 40 Prozent weniger als im vorherigen Quartal.

Quelle: trading-house.net

Grund für den Einbruch sei der Mangel an guten Nokia-Modellen auf dem Smartphone-Markt. Zwar legte der Umsatz leicht zu, auf 10 Milliarden Euro, doch sank der Gewinn sogar stärker, als Analysten befürchteten: Man ging von 30 Prozent Verlust aus, Ergebnis waren aber 40 Prozent.

Nokia ist immernoch weltweit größter Handyhersteller und verkauft überwiegend kleine Handys, die jedoch kaum Gewinn einbringen. So gehören Entwicklungsländer zu den Hauptmärkten des finnischen Handyherstellers. Man hat den Trend zu Smartphones einfach verschlafen und die Auswirkungen machen sich nun bemerkbar.

Wer den Trend nicht verschlafen hat ist die inzwischen immer größer werdende Konkurrenz. So können Apple, RIM, Google, Samsung und HTC ihren Platz im Markt halten und freuen sich über gut laufende Geschäfte. Durch die großen Vertreter auf dem Markt lassen sich die Preise dementsprechend hoch treiben und mehr Geld verdienen, so verkündete Apple am Mittwoch Rekordbilanzen von 3,25 Milliarden US-Dollar für das zweite Jahresquartal.

Mit den neuesten Ergebnissen ist Nokias Aktienkurs auf den niedrigsten Stand seit zwölf Jahren gefallen. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Marco Schürmann

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