LTE im D2-Netz ab September

23. Juli 2010, 9:17 Uhr | Archiv

Vodafone will schon im September damit beginnen, sein Mobilfunknetz auf die nächste Generation der Übertragungsstandards aufzurüsten. Nach UMTS und HSDPA weden mittelfristig alle Stationen in Deutschland mit Long Term Evolution (LTE) ausgestattet, so das Unternehmen. Beginnen wolle man mit ländlichen Gebieten.

Funkmast (Quelle: pixelio.de / Fotograf: Manfred Schimmel)

Vor allem die schnelle Erschließung von den sogenannten weißen Flecken, dort wo es noch kein wirkliches Breitband-Internet gibt, war Bedingung der Bundesnetzagentur vor der Versteigerung der LTE-Frequenzen. Ziel ist es, die ländlichen Gebiete mit LTE zu versorgen, bevor in Ballungsgebieten der neue Mobilfunkstandard eingeführt wird. In Deutschland sollen mittelfristig alle Basisstationen von Vodafone auf LTE umgerüstet werden. In den weißen Flecken werden von Beginn an mindestens 3 Mbit pro Sekunde an Übertragungsgeschwindigkeit geboten, so das Unternehmen.

In Städten werde die Geschwindigkeit deutlich höher liegen, so Vodafone. Es könnte damit also, wenn die Preise akzeptabel sind, eine echte Alternative für den kabelgebundenen DSL-Markt geben. Die nötige Ausstattung zum hochrüsten seiner Basisstationen bezieht Vodafone von Huawei und Ericsson, die beide schon seit längerem auf dem LTE-Gebiet forschen. Anfangen woll Vodafone mit 1500 Basisstationen, die mit LTE aufgerüstet werden sollen. „Das von Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Brüderle vorgegebene Ziel werden wir erreichen, die Geschwindigkeit beim Netzzugang wird von Beginn an deutlich schneller sein als in Berlin vereinbart“, erklärte Vodafone. (Daniel Schürmann | Quelle: winfuture.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

0 Kommentare


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv