Lieferengpass bei iPad-Displays

26. Juli 2010, 12:42 Uhr | Archiv

LG Display ist mit den Bestellungen für Displays für Apples iPad überfordert. So könne das koreanische Unternehmen die steigende Nachfrage nicht befriedigen. Der koreanische Displayhersteller will seine Kapazitäten jedoch den höheren Nachfragen entsprechend ausbauen um den Bedarf bis zum zweiten Quartal des kommenden Jahres decken zu können.

Apples iPad (Quelle: 3gstore.de)

Für das zweite Quartal konnte LG Display eine Gewinnsteigerung von 238 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 360 Millionen Euro steigern. Den Umsatz konnte man um 35 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro erhöhen.

Das koreanische Unternehmen wird die Produktion für größere Displays, beispielsweise für Fernsehgeräte, im laufenden Quartal womöglich zurückfahren müssen, da die Lagerbestände noch hoch sind. Desweiteren erwartet man einen Preisverfall. Analysten rechnen mit einer stetig höher werdenden Nachfrage an kleineren LCD-Displays für Tablets und Smartphones. Auch Apples iPhone wird von LG Displays bedient.

Der große Erfolg des iPhones und iPads lässt die Nachfrage an Bauteilen für die Geräte in die Höhe schießen, so ist das Unternehmen aus Cupertino nicht nur in der Halbleiterbranche Großkunde, sondern auch bei Displayherstellern. Marktforscher von iSuppli gehen davon aus, dass Apple im kommenden Jahr Samsung als zweitgrößten Halbleiterkunden weltweit ablöst, wie wir bereits berichteten. (Marco Schürmann | Quelle: zdnet.de)

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Marco Schürmann

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