Drahtloser Strom vor dem Durchbruch

28. Juli 2010, 8:38 Uhr | Archiv

Die drahtlose Stromübertragung für Elektronikgeräte steht vor dem Durchbruch. Das Wireless Power Consortium hat den „Qi Low Power Standard“ fertig gestellt, nach dem bis zu fünf Watt kabellos übertragen werden können. Geräte, die der Spezifikation entsprechen, sollen mit einem speziellen Logo gekennzeichnet werden.

Bildquelle: Pixelio / Fotograf: R. B.

Erklärtes Ziel des Wireless Power Consortiums ist die Interoperabilität. Ein Gerät, das Strom empfängt, muss mit Transmittern verschiedener Hersteller problemlos zusammenarbeiten. Der Industriegruppe gehören über 50 Unternehmen an, darunter Elektronikhersteller wie LG Electronics und Philips, Handyanbieter wie Nokia und Research in Motion, Mobilfunker und der Batteriehersteller Duracell.

Damit der Qi-Standard dem Interoperabilitätsanspruch gerecht werden kann, umfassen die Spezifikationen drei Komponenten. Der erste Teil ist eine Beschreibung der Schnittstelle zur drahtlosen Stromübertragung auf Basis magnetischer Induktion. Sie wird am 30. August kostenlos veröffentlicht. Hinzu kommen genaue Leistungsanforderungen an Transmitter und Receiver sowie Compliance-Testkriterien, die Mitgliedern des Konsortiums vorbehalten bleiben.

Gerade die ausführlichen Tests und ein nur nach erfolgreicher Zertifizierung durch ein unabhängiges Labor vergebenes Qi-Logo sollen für Zuversicht beim Konsumenten sorgen. „Unsere Kunden werden das Qi-Logo sehen und wissen, dass ein Produkt auch wirklich zu ihren anderen Qi-Geräten kompatibel ist“, heißt es beim Wireless Power Consortium. Dadurch soll sich der Qi Low Power Standard von proprietären Konkurrenten abheben. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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