Heimvernetzung wird zum Trend

2. August 2010, 8:51 Uhr | Archiv

Heimvernetzung hat ein enormes Marktpotenzial: Gut 40 Prozent aller Deutschen möchten in ihrem Haushalt Fernseher, Musikanlage, Computer, Handy und Co. miteinander verbinden. Erst 6 Prozent der Deutschen haben ihre Wohnung bereits entsprechend vernetzt.

(Quelle: Pixelio // Fotograf: Claudia Hautumm)

Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Studie im Auftrag. Der Branchenverband-Bitkom ist daher der Ansicht: Heimvernetzung steht in Deutschland vor dem Durchbruch. In den kommenden Jahren wird es zum Milliardenmarkt und Treiber der gesamten Consumer Electronics. Die Verbraucher wollen laut Umfrage insbesondere Internet und TV-Programme in allen Räumen empfangen, zudem überall in der Wohnung auf ihre gespeicherten Musikdateien, Fotos und Videos zugreifen können.

Allerdings fehlt es den Verbrauchern an den notwendigen Informationen. Laut Studie fühlen sich vier Fünftel der Bevölkerung über die Möglichkeiten des vernetzten Hauses wenig oder überhaupt nicht informiert. In einem deutschen Haushalt gibt es im Durchschnitt derzeit 50 elektrische Geräte, die in der Regel ein Insel-Dasein fristen. Sie können weder über eine einheitliche Fernbedienung gesteuert werden, noch untereinander Daten austauschen. Das ändert sich derzeit. So können mit dem neuen Standard „DLNA“ auch Multimedia-Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander vernetzt werden. Zudem werden immer mehr Geräte internetfähig und kommunizieren über das Web miteinander.

Zu den Einsatzmöglichkeiten der Heimvernetzung gehören beispielsweise die einfache Übertragung und zentrale Speicherung von Musik oder Videos, das automatische Erkennen und Melden eines Einbruchs oder Was-serschadens, die intelligente und umweltfreundliche Steuerung der Heizung, das Sparen von Strom durch ein smartes Energiemanagement oder die Unterstützung eines altersgerechten Lebens. Für technisch interessierte Verbraucher hat der BITKOM einen Leitfaden rund um Heimvernetzung erstellt. (Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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