Tablets gefährden Intel und Microsoft

3. August 2010, 12:50 Uhr | Archiv

Intel und Microsoft ziehen auf dem Markt für Tablet-Geräte wohl den kürzeren. Die Tablet-Hersteller würden anscheinend keinen besonders großen Wert darauf legen, ihre Geräte mit Atom-Prozessoren und Windows als Betriebssystem auszustatten. Dies geht aus einem Bericht des taiwanischen Branchenmagazins ‚DigiTimes‘ hervor.

Schlechte Zeiten für Microsoft? - (Quelle: cbc.ca)

Da Atom-Prozessoren und das Betriebssystem Windows von den Tablet-Herstellern nicht priorisiert wird, müssen Intel und Microsoft wohl mit zukünftigen Verlusten rechnen.

Durch die Konkurrenz der ARM-Prozessoren und Googles Betriebssystem Android stehen die Chancen für die beiden Unternehmen eher schlecht, festen Fuß in dem Markt zu fassen.

Zwar wird man nicht komplett aus dem Markt ausgeschlossen (siehe HP Slate), doch handelt es sich in dem Fall wohl eher um Gefälligkeiten um die Beziehungen zwischen den einzelnen Unternehmen nicht zu gefährden.

Auch die Veröffentlichung von Intels neuer „Oak Trail“-Plattform wird an der Tatsache nichts ändern. Man will weniger Strom verbrauchen und die Wärme besser abführen als bei den bisherigen Atom-Produkten. Die Intention der Plattform ist offensichtlich, man will den Tablet-Markt bedienen können. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Marco Schürmann

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