Tumblr gegen Twitter und Facebook

4. August 2010, 9:15 Uhr | Archiv

Im stark umkämpften Markt der Social Communitys hat sich ein neuer Player eingeschaltet. Die rasant wachsende Blogging-Seite Tumblr aus New York verbucht nach eigenen Angaben 25.000 neue Anmeldungen pro Tag.

Quelle: www.dynamicbooks.com

Die Idee von Tumblr ist es, Information so einfach als möglich in allen erdenklichen Formen bloggen zu können. Darüber hinaus bietet die Seite umfassende Personalisierungstools zur individuellen Gestaltung an. Bekannte Funktionen wie der „Like“- oder „Follow“-Button erhöhen das Interaktionspotenzial zwischen den Bloggern.

Das Konzept hinter dem drei Jahre alten Start-Up basiert hauptsächlich auf der einfachen Bedienbarkeit der Seite und der Möglichkeit, den persönlichen Blog individuell zu gestalten. Tumblr sieht nach eigenen Angaben „Platz zwischen Twitter und Facebook“. Laut einer Statistik von Web-Analysten Quantcast konnte die Blogging-Seite seit Februar dieses Jahres ihre Page Views von rund 800 Mio. auf etwa 1,5 Mrd. fast verdoppeln. Derzeit zählt die Blogging-Seite rund 6,7 Mio. User, darunter auch immer mehr kommerzielle Nutzer wie The New Yorker, Rolling Stone, Newsweek oder National Public Radio. Sie erhoffen sich durch ihr Engagement auf der Blogging-Seite persönlichere Beziehungen mit den Usern aufbauen zu können, als es etwa mit Twitter oder Facebook möglich ist.

Neben der Personalisierung konzentriert sich das Modell von Tumblr besonders auf die einfache und ortsungebundene Handhabung. So können User, ähnlich wie bei Facebook und Twitter, auch mobil neue Einträge verfassen und andere Blogs konsumieren. Seit einigen Wochen ist Tumblr auch auf Deutsch verfügbar. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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