Gründe für Verlust von iPhone-Chef

11. August 2010, 11:12 Uhr | Archiv

Wir berichteten bereits gestern über den Rücktritt des ehemaligen iPhone-Chefs bei Apple Mark Papermaster. Nun sind die Gründe für seinen Rücktritt am vergangenen Wochenende bekannt geworden. Nicht die Probleme mit dem iPhone 4 sollen dazu beigetragen haben, sondern mehr eine „umfangreiche kulturelle Inkompatibilität“.

Quelle: engadget.com

Ein Bericht des ‚Wall Street Journals‘ berichtet davon, dass der Rücktritt Papermasters auf eine „umfangreiche kulturelle Inkompatibilität“ zurückzuführen ist. Papermaster kam womöglich nicht mit der Dynamik des Unternehmens oder sogar mit seinem direkten Vorgesetzten, Steve Jobs, nicht zurecht. Das Vertrauen zu Steve Jobs habe er angeblich schon vor Monaten verloren. Die Zeitung zitiert eine Quelle, die sagt, dass Papermaster nicht das kreative Denken hatte, das Apple erwartet.

Doch auch die Probleme mit dem iPhone 4 (Antennendesign und Verschiebungen des weißen Modells) werden eine Rolle gespielt haben. Papermaster hatte bei Apple die Aufgabe, die Entwicklung des iPhone 4 zu überwachen, demnach ist er für die Probleme verantwortlich.

Ob Papermaster nun gefeuert wurde oder doch freiwillig den Platz geräumt hat, ist immernoch unklar. Sein Nachfolger, Bob Mansfield, der zuvor für die Entwicklung der Macs zuständig war, wird sich nun künftig um das iPhone kümmern.

Mansfield hatte im Juli seinen letzten öffentlich Auftritt bei der kurzfristigen Pressekonferenz von Apple, bei der es um die Empfangsprobleme des iPhone 4 ging. Als Lösung verteilt man nun kostenlose Schutzhüllen. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Marco Schürmann

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