Siedler von Catan auf Multitouch-Fläche

13. August 2010, 10:02 Uhr | Archiv

Als „Die Siedler von Catan“ 1995 auf dem Markt erschienen ist, hat es sich zu einem Bestseller-Brettspiel entwickelt. Es wurde in 30 Sprachen übersetzt und weltweit wurden mehr als 15 Millionen Kopien verkauft. Seit dem Verkaufsstart wurden auch digitale Ausführungen vorgestellt, sogar ein App fürs iPhone wurde entwickelt.

Quelle: catan.de

Jetzt  haben die Entwickler von Vectorform in eine neue, zukunftsorientierte Richtung gedacht: sie haben eine digitale Variante des Siedler-Spiels hervorgebracht, die nicht nur den Bäumen das Fällen erspart, sondern viel interaktiver im Bezug der Spieler ist.

Dass das möglich ist, dafür sorgt die Hardware, für die diese Ausführung des Spiels speziell entwickelt wurde: Microsoft Surface. Seit dem Release 2007 hat man nicht viel über dieses Produkt erfahren. Aber jetzt wird der maus- und tastaturlose Computer wieder in den Fokus gerückt. Durch den Multitouchscreen des cleveren Tisches wird es allen Spielern ermöglicht gleichzeitig mit ihren Spielelementen zu interagieren, was ein deutlicher Vorteil ist gegenüber dem bis jetzt bekannten Hot-Seat-Multiplayermodus, bei dem mehreren Spielern ein Rechner zur Verfügung steht und jeder auf seine Runde warten soll. Noch mehr: es können Karten getauscht werden ohne zuvor Buttons zu drücken oder in einen Handelsmodus wechseln, was diese Ausführung benutzerfreundlicher und deutlich intuitiver macht.

Im Spielverlauf können auch reale Gegenstände integriert werden, wie zum Beispiel die sogenannten „Tag Visors“, die die Karten eines Spielers nur für ihn sichtbar machen. Womit das Gefühl des originalen Brettspiels zum Teil erhalten bleibt. Die Grafik wurde in dem charakteristischen Siedler-Brettspiel Stil gestaltet.

Dieses Spielerlebnis kann aber ziemlich teuer werden: laut Microsofts Angaben soll der Spieltisch ca. 11 000 Euro kosten. Zurzeit wird das Spiel exklusiv nur für Geschäftspartner angeboten. Ab einem späteren Zeitpunkt kann die Software über den Vectorforms-App-Store erworben werden. (Milena Stoimenova | Quellen: catan.de; gizmodo.com)

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Marco Schürmann

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