Investitionen in Mirasol-Displays

24. August 2010, 8:28 Uhr | Archiv

Qualcomm arbeitet derzeit unter anderem auch auf dem Gebiet der E-Paper-Displays. Anfang des Jahres stellte man die sogenannten Mirasol-Displays vor, die Farb- und Videowiedergabe unterstützen und zudem augenschonend sind, da sie ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen. Nun investiert Qualcomm 2 Mlliarden US-Dollar in eine neue Produktionsanlage.

Mirasol-E-Reader von Qualcomm mit Farbdarstellung

Der bisherige Nachteil der E-Paper-Displays die in Geräten wie dem Kindle von Amazon zum Einsatz kommen, ist, dass sich darauf keine Farben oder Videos wiedergeben lassen. Das liegt mit der Technologie an sich zusammen – die Bildaufbauzeiten sind einfach zu lang. Ändern will dies Qualcomm, welches Anfang 2010 seine Mirasol-Bildschirme vorgestellt hat. Dies verzichten ebenfalls auf Hintergrundbeleuchtung sind aber dennoch dazu in der Lage augenschonend Farben und Videos über Lichtreflektionen darzustellen.

Nun hat Qualcomm zwei Milliarden US-Dollar in die Hand genommen, um damit eine neue Produktionsanlage für seine Bildschirmtechnologie zu bauen. Die sogenannte „4.5G“ Anlage soll in Taiwan, so berichtet Digitimes und beruft sich auf Marktquellen, errichtet werden. Erste Produktionsmaschinen sollen im Oktober 2011 aufgestellt werden die Produktion von Displays soll ab 2012 starten – anfänglich 5,7 Zoll-Mirasol-Farbdisplays.

Marktnahe Quellen berichten zudem, dass Qualcomm bereits erste 5,7 Zoll Mirasol-Beispielbildschirme an Kunden geschickt hat und ein erster soll bereits mit dem Entwicklungsprozess eines Geräts beschäftigt sein. Neben E-Readern wären auch Tablets und Smartphones interessante Einsatzgebiete dieser neuartigen E-Paper-Technologien. (Daniel Schürmann | Quelle: digitimes)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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