Photoshop Express erweitert

27. August 2010, 10:31 Uhr | Archiv

Mit Photoshop Express wird die Bildbearbeitung den Anwendern näher gebracht. Die online Variante ist im Gegensatz zu Photoshop CS5 kostenlos und kann ab jetzt sogar ohne Erstellung eines persönlichen Nutzerkontos verwendet werden. Ein weiterer Vorteil der Anwendung ist, dass sie direkt in dem jeweiligen Browser ausgeführt werden kann, was den Nutzer von einer Softwareinstallation entbindet. Das macht sie zu der bevorzugten Auswahl für Einsteiger und der Non-Profis.

Quelle: photodoto.com

Photoshop Express ist im Vergleich zur Vollversion deutlich vereinfacht. So fehlt zum Beispiel die Möglichkeit, mit Ebenen zu arbeiten. Dafür hat die Lite-Version aber auch ihre Vorteile: die Benutzeroberfläche ist intuitiver und übersichtlicher gestaltet. Der Editor verzichtet auf Schieberegler, stattdessen visualisiert er beispielbasiert die Stärke und den Typ der ausgewählten Effekte.

Sobald ein Bild von der Festplatte in den Photoshop Express Editor hochgeladen wird, werden die Bearbeitungstools aktiv. Dort können Fotos beschnitten werden oder Änderungen bezüglich der Bildschärfe und dem Weißabgleich vorgenommen werden. Weiterhin können Belichtung und das Farbgamma manipuliert werden. Eine nette Überraschung ist das schon von der Vollversion bekannte Klon-Werkzeug, . Darüber hinaus verfügt sie über eine kleine Liste von Spaßeffekten zur Bildverzerrung.

Wenn man sich für einen Account entscheidet, wird man mit 2GB freiem Speicherplatz für Bilddateien belohnt. Weiterhin wird ein Zugriff auf den Photoshop Express Organizer gesichert, mit dessen Hilfe die Nutzerfotos geordnet und verwaltet werden. Die separate Flash-Anwendung sorgt dafür, dass die einzelnen Fotos bewertet, mit Labels bezeichnet oder in separate Alben geordnet werden. Durch den Organizer können dann die Aufnahmen an Facebook, Picasa, Flickr oder Photobucket weitergeleitet werden.

Das Hochladen von Fotos erfolgt über die von Adobe entwickelte Upload-Anwendung, die mithilfe von Adobe Air funktioniert. Der Vorgang erfolgt durch das einfache Prinzip des Drag-and-Drop. Damit kann man auch eine Synchronisierung der auf der Festplatte gespeicherten Fotos mit denen, die sich in der online Galerie befinden, vornehmen.

Photoshop Express ermöglicht es zudem, Diashows zu erstellen. Hier kann der Nutzer zwischen verschiedenen Überblendungsarten und –geschwindigkeiten wählen. Zu den Fotos können auch Rahmen hinzugefügt werden. Für dieses Vergnügen muss man aber zuzahlen. (Milena Stoimenova | Quelle: golem.de)

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Marco Schürmann

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