Unterhaltungselektronik wächst weiter

30. August 2010, 8:47 Uhr | Archiv

Der deutsche Markt für digitale Unterhaltungselektronik entwickelt sich besser als erwartet. Die Umsätze werden bis Jahresende voraussichtlich um 2,5 Prozent wachsen und ein Volumen von 12,7 Milliarden Euro erreichen so eine aktuelle Erhebung des Verbands Bitkom.

(Quelle: Pixelio // Fotograf: Claudia Hautumm)

Ein Boom sei demnach vor allem bei hochauflösenden Flachbildfernsehern und neuen Technologien wie 3D oder Blu-ray zu erwarten. Die Nachfrage nach analogen Geräten, also etwa Radios und Röhrenfernseher, schrumpft hingegen abermals um 5 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro. Mit Abstand wichtigstes Marktsegment bleiben die Flachbildfernseher. Sie stehen in diesem Jahr für fast die Hälfte (49,3 Prozent) der Umsätze mit Unterhaltungselektronik. Auf Rang zwei folgen Digitalkameras (12,4 Prozent), danach Spielekonsolen und Set-Top-Boxen (je 5,2 Prozent), Autonavigationssysteme (4,7 Prozent), Aufnahmemedien wie DVD-Rohlinge (4,3 Prozent) sowie sonstige digitale Unterhaltungselektronik wie MP3-Player und DVD-Player (13,7 Prozent).

Der TV-Markt profitiert zudem von den neuen Trends 3D und Hybrid-TV. 3D-Fernseher kamen in Deutschland erst in diesem März auf den Markt. Seitdem wurden rund 40.000 Geräte verkauft. Hybrid-Geräte verfügen über einen integrierten Internet-Anschluss. Hybrid-Fernseher stehen seit März 2009 in den Verkaufsregalen. Seitdem sind über 1,3 Millionen Stück verkauft worden, rund 160.000 waren es allein im Juni.

Ein weiterer aktueller Trend ist die Heimvernetzung, also die Verbindung von Fernseher, Musikanlage, Computer, Handy und Co. Das Ziel bei vielen Heimanwendern sei ein „Eine-Fernbedienung-Haus“. Mit ihr werden alle elektronischen Haushaltsgeräte gesteuert, sowie Licht und Heizung. Laut Befragung würden die meisten Deutschen (28 Prozent) ihr Haus am liebsten per Handy steuern. (Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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