Google will Ideen-Fabrik gründen

9. September 2010, 12:45 Uhr | Archiv

Mit Google Ideas will der Suchmaschinenbetreiber eine politische Organisation gründen, die der US-Regierung in vielen Fragen beratend zur Seite stehen soll. Die Leitung der Organisation soll Jared Cohen, der bisher im US-Außenministerium tätig war, übernehmen.

Quelle: google.com

Googles Organisation soll sich mit vielen politischen Fragen beschäftigen, so Cohen in einem Interview mit ‚Foreign Policy‘: „Zu den Problemen, mit denen sich Google Ideas beschäftigen wird, gehören große Herausforderungen wie Terrorismusbekämpfung, Deeskalation und Waffenkontrolle bis hin zu Themen, die man uns eher zuordnen würde, wie Entwicklung und Bürgerrechte“.

Doch man will laut Google nicht nur beraterische Leistungen bringen, sondern auch aktiv werden. Dafür sollen die von Google entwickelten Ideen zusammen mit der Regierung und anderen Organisationen auch umgesetzt werden. Cohen, der bisher im Außenministerium tätig war, scheint dafür gut geignet zu sein, da er bereits vorher seinen Fokus auf Social Networks und neue Medien wie Twitter oder YouTube setzte.

So war Cohen damals zum Großteil dafür verantwortlich gewesen, dass Twitter seine Wartungsarbeiten verschoben hat, als die Wahlen im Iran ihre heiße Phase erfahren habe. Google hat schon vorher im Bereich Politik beraten, so ist Chef Eric Schmidt in einem Gremium vertreten, dass den US-Präsidenten Obama bei den Themen Wissenschaft und Technik berät. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Marco Schürmann

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