Internet am wichtigsten für die Jugend

10. September 2010, 11:43 Uhr | Archiv

Die Ergebnisse der Studie „Generation Netzwerk“, die zusammen von der VZ-Gruppe und dem Medienvermarkter IQ Digital durchgeführt wurde, wurden am Donnerstag veröffentlicht. Dabei nahmen mehr als 30.000 junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahre teil. Laut der dabei erzeugten Statistik sieht die Zukunft für die klassischen Medien eher düster aus.

Quelle: helukabel.de

Es wurde festgestellt, dass 93% der Befragten täglich das Internet nutzen, wobei sich eine wachsende Bedeutung der sozialen Netzwerke gezeigt hat. Dagegen lesen 21 Prozent der deutschen Jugend Zeitungen und nur 6 Prozent Zeitschriften. Fernseh und Radio werden immer noch aktiv genutzt, aber mit sinkender Tendenz. Es schauen 57 Prozent täglich fern und 42 Prozent hören Radio.

Weiter zeigt die Studie, dass die Internetnutzung das Konsum- und Kaufverhalten verändert hat. Für 83 Prozent soll das Netz zu einer unverzichtbaren Quelle für Informationen über neuen Marken und Produkte geworden sein. Oft wird nach Erfahrungsberichten und Empfehlungen gesucht. Beim Einkauf achten aber knapp 55 Prozent der „Generation Netzwerk“ auf den Preis.

Diese Entwicklung betrachten wir seit ein paar Jahren, schließlich sollen die Ergebnisse der Studie keine Überraschung gewesen sein. Für die jungen Menschen ist es leichter, Informationen über das Internet zu sammeln, auch die Kommunikationswege sind dort leichter zugänglich. Das Fernsehen kann der Jugend dagegen nur gefilterte Informationen anbieten und bietet keine Chance auf Feedback und Kommunikation. Beim Radiohören hört man die Musik, die vorher vom Redakteur gewählt wurde, während man übers Internet sehen und hören kann, was man selbst gewählt gewählt hat und sich auf dem neusten Informationsstand halten kann. Die geheime Waffe des Internets gegen die klassischen Medien ist, dass es persönlicher geworden ist und sich leicht an die Nutzerwünsche anpassen lässt. Haben Sie eine Meinung über dieses Thema? Teilen Sie sich uns mit. (Milena Stoimenova | Quelle: blog.studivz.net)

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Marco Schürmann

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