Smartphone-Konzept von Nokia

10. September 2010, 10:49 Uhr | Archiv

Vor einiger Zeit hat Nokia seinen Nutzern die Frage gestellt, wie das perfekte Smartphone aussehen und was es können soll. Daraus ist das das Nokia U-Konzept entstanden. So haben, laut Nokia, 18 000 Mitglieder der Nokia Community bei der Zusammensetzung des idealen Smartphones mitgewirkt.

Das Nokia U. Quelle: conversations.nokia.com

Alle Features, die das Handy besitzen soll, wurden von den Nutzern abgestimmt. So wurde dem Nokia U ein schickes Design verleiht, das dem des Nokia N8 ähnelt. Das Gehäuse soll aus Aluminium bestehen, einfarbig sein und sich weich anfühlen. Die dickste Stelle des Geräts soll 10 mm werden und soll sich an beiden Enden auf 6 Millimeter verringern.

Jedoch soll der Nachfolger mit nur einer Hardware-Taste ausgerüstet werden – zum Aufruf des Hauptmenüs. Weitere Tasten sollen sich an den Seiten befinden – für Lautstärkeanpassung/Zoom und Kameraauslöser. Gemäß den Nutzerwünschen wurde auf eine Hardwaretastatur verzichtet: alle Eingaben sollen komplett über den Touchscreen erfolgen.

Ein weiterer Wunsch der Community ist es, dass das Gerät nicht nur unter einem Open-Source Betriebssystem laufen soll, es soll auch mehrere Betriebssysteme gleichzeitig bedienen können. Temperatur- und Ortssensoren wurden auch verlangt. Die Schnittstellen, über die das Nokia U verfügen soll, sind WLAN, USB 3.0 und HDMI. Der interne Speicher soll sich erweitern lassen.

Der Surroundsound soll die Musikfans erfreuen, während die Fotoenthusiasten mit einer 8-Megapixel-Kamera glücklich werden sollen. Sie soll einen vierfachen optischen Zoom besitzen, möglichst kurze Auslösezeiten unterstützen, sowie HD-Videos aufzeichnen können. Dazu soll ein doppelter LED- und einen Xenon-Blitz kommen. Und hier kommt ein interessanten Vorschlag, der von Nokia angenommen wurde: das Gerät soll sich auch um einen Bildsensor erweitern lassen.

Ob das Smartphone tatsächlich auf dem Markt erscheinen soll, wird Nokia entscheiden. Wir von Beyond-Print hoffen, dass der Konzern dem Projekt ein lautes „Ja“ gibt, da sich die Eigenschaften des Smartphones vielversprechend anhören. Schließlich lässt sich das Wunschgerät mit den heutigen Mitteln Realisieren. Da der Hersteller noch keine Äußerung darüber gemacht hat, wann und ob überhaupt die Produktion stattfinden soll, bleibt uns nur die Hoffnung. (Milena Stoimenova | Quelle: connect.de)

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Marco Schürmann

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