Ultragroßer CMOS-Sensor von Canon

13. September 2010, 11:36 Uhr | Archiv

Das Forschungsteam von Canon hat bekanntgegeben, dass es erfolgreich einen CMOS-Sensor gebaut hat: Mit den Abmessungen 202 x 205 mm, was ihn 40 Mal größer macht als die momentan von Canon angebotenen Sensoren. Die erweiterten Abmessungen erleichtern die Aufnahme von Fotos bei schlechten Lichtbedingungen. Dadurch wird es ermöglicht, Aufnahmen bei Lichtmengen von bis zu einem Hundertstel der normalerweise von den konventionellen digitalen Spiegelreflexkameras benötigten Mengen zu machen.

Canons Riesensensor im Vergleich

Früher hat die Vergrößerung des Sensors zu Verzögerungen bei der Übertragung der Datenströme geführt, was ein high-speed Ablesen der Daten verhinderte. Canons Entwickler haben aber dieses Problem überwunden, indem sie ein innovatives Schaltkreis-Design eingesetzt haben. Weiterhin soll das Erzeugnis Bildmängel durch Unreinheiten minimieren.

Der CMOS-Sensor erlaubt es, mehr Licht in kürzerer Zeit zu sammeln, was das Drehen eines 60-Bild-pro-Sekunde Videos bei schon 0,3 lux erlaubt. Dieser Wert entspricht ungefähr der Hälfte der Lichtmenge, die bei einer mondbeschienenen Nacht auftrifft. So soll der Riesensensor laut Canon bei Videoaufnahmen des Nachthimmels oder zur Verfilmung des Verhaltens nachtaktiver Tiere eingesetzt werden können.

In der Pressenmeldung fehlten Informationen darüber, wann, ob und in welcher Form man den Prototyp in dem praktischen Einsatz sehen wird. Es wäre aber wirklich schade, wenn der Sensor nicht auf dem Markt eingeführt werden würde, denn obwohl wir wenig von ihm erfahren haben, hört er sich sehr versprechend an. Was denken Sie? Würde eine Kamera mit einem solchem CMOS-Sensor sich lohnen und wenn, würden Sie sich damit verwöhnen? (Milena Stoimenova | Quelle: canon.com)

Über den Autor

Marco Schürmann

0 Kommentare


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv