Zuwachs bei High-Tech-Exporten

17. September 2010, 9:24 Uhr | Archiv

Die deutschen Exporte von Produkten der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) legen im Jahr 2010 wieder kräftig zu. Die Ausfuhren von Computern, Handys und Netzwerktechnik sowie Unterhaltungselektronik sind im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro gestiegen, verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Quelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

Im Krisenjahr 2009 war der Export von ITK-Produkten noch um 23 Prozent eingebrochen. Nun hat sich der Trend umgekehrt. Den stärksten Zuwachs erzielten die Exporteure von Kommunikationstechnik mit einem Plus von 22 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr. Hersteller von IT-Hardware (Computer, Drucker, Zubehör etc.) steigerten ihre Ausfuhren um 12 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Die Exporte von Unterhaltungselektronik legten um 1,4 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu.

Erwartet wir zudem, dass der Export im zweiten Halbjahr 2010 wieder an die Zeit vor der Krise anknüpfen können. Dies gelinge, obwohl der Hardware-Markt in nahezu allen Segmenten von einem intensiven Preiswettbewerb geprägt sei. Größter Abnehmer deutscher ITK-Produkte ist Großbritannien mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2010 (plus 4 Prozent), dicht gefolgt von Frankreich mit 1,1 Milliarden Euro (plus 17 Prozent). Danach folgen die Niederlande mit einem Zuwachs von 9 Prozent auf 928 Millionen Euro und Italien mit plus 11 Prozent auf 825 Millionen Euro. (Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

2 Kommentare

  1. Antworten

    etftrader

    17. September 2010

    Der Ausbau der Netze mittels besserer Infrastruktur und schnellerer technik wie LTE ist unbedingt notwendig geworden, da die genutzte datenmenge exponentiell wachsen wird.
    Zusätzlich werden immer mehr Nutzer nicht mehr auf die Gewohnheiten wie Email, VOIP, Video on demand, live streaming etc verzichten wollen.
    Wer mit seinem Smartphone online ist, wird darauf nicht mehr verzichten wollen.

    Gerade auch bei Reisen ins Ausland will keiner mehr auf einen mobilen internetzugang mit seinem Laptop oder Smartphone verzichten.

    Onlineshops wie Prepaid-Global – empfohlen von connect und computerbild – bieten günstige Datentarife zur Nutzung in Italien oder Spanien an:

    http://www.prepaid-global.de/spanien-prepaid.html

    Surfen mobil für 8 cent pro MB wird so möglich…

  2. Antworten

    ricco

    9. Oktober 2011

    Es macht wirklich viel Sinn Prepaid Daten Sim Karten aus dem Ausland zu benutzen. Gerade in Verbindung mit einem iPad oder Smartphone. Nur die Karten im Ausland zu kaufen kann echt ne Tortur werden.. Ich war letztes Jahr in Frankreich und wollte mir dort eine Orange Prepaid Sim Karte kaufen, um eben mit dieser zu surfen. Ich war ein einem Orange Shop und die meinten, Sie haben keine Prepaid Daten Sim Karten zum surfen. (Ich meine jetzt keine speziell für den Surfstick). Wollte die Karte in mein iPhone packen. Der Typ hat so getan, als ob er gar nicht wüsste, was ich wollte... Dieses Jahr waren wir in Spanien und ich habe mir eine karte bei http://www.simlystore.com gekauft. Das hat einwandrei funktioniert. Mach ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.


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