Smartphones: Apps nicht entscheidend

24. September 2010, 11:01 Uhr | Archiv

Eine Studie von Deloitte hat ergeben, dass Apps bei der Kaufentscheidung für ein neues Smartphone keine große Rolle spielen. Im Zeitraum von Juni und Juli 2010 wurden knapp 2.000 Personen befragt und die Ergebnisse dieser Umfrage ausgewertet.

iPhone 4 in weiß (Quelle: gizmodo.com)

Bei den Umfrageteilnehmern gaben rund 58 Prozent an, dass ihnen vor allem die Größe, Qualität, Tastaturart und Preis bei einem neuen Smartphone wichtig seien. Welche Apps es für die Smartphones gibt, das sei nur bei 18 Prozent der Befragten zwischen 14 und 75 Jahren ein wichtiger Faktor.

Überraschend war das Ergebnis, wieviele Smartphone-Besitzer überhaupt Apps herunterladen und anwenden. So würden dies nur 65 Prozent tun. Andere Peripherien wie z.B. der MP3-Player werden von 48 Prozent der Teilnehmer vernachlässigt, da es für die Smartphones diverse Apps gibt, die den selben Zweck erfüllen. Knapp 38 Prozent würden sogar ganz auf ihr Radio verzichten.

Auch Interessant ist die Entwicklung in Beziehung zu den mobilen Spielekonsolen wie Sonys PSP oder dem Nintendo DS. So ersetzen 30 Prozent der Befragten ihre Handheld-Konsole durch ein neues Smartphone. Dies macht sich auch am Markt für mobiles Gaming erkennbar: so hat Apple mit dem iOS bereits einen großen Anteil am Markt. Das Unternehmen Deloitte erwartet in Zukunft noch weitere Veränderungen anderer Branchen durch Smartphones. (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Marco Schürmann

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