Untersuchungen gegen Apple eingestellt

28. September 2010, 12:44 Uhr | Archiv

Apple hat nun nichts mehr zu befürchten. Die beiden Voruntersuchungen der EU-Kommission wurden eingestellt. Laut dem zuständigen Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia habe Apple die Bedenken der Behörde durch jüngste Aktionen zerstreut.

Das neue iPhone 4

Die erste nun eingestellte Untersuchung behandelte die neuen Klauseln des cupertinischen Computerherstellers, die einige Tools zur App-Entwicklung verboten haben. Diese Änderung wurde von der EU-Kommission als Einschränkung des Wettbewerbs gesehen. Apple hat jedoch in diesem Monat die Klauseln wieder entfernt und erlaubt nun fast alle Entwicklerwerkzeuge.

Die zweite Untersuchung behandelte die Reparaturbedingungen des iPhones. So gab man bisher vor, dass ein Gerät in dem Land repariert werden muss, in dem es erworben wurde. Damit für die Nutzer keine weiteren Umkosten entstehen und diese damit zufriedener sind, hat Apple nun dies auch geändert, solange man das iPhone innerhalb der EU gekauft hat, kann man es auch überall reparieren lassen.

Die EU-Kommission um den Wettbewerbskommissar Almunia zeigte sich durch die Änderungen zufrieden: „Apples Reaktion auf die vorläufigen Untersuchungen zeigt, dass die EU-Kommission diese Wettbewerbsregeln nutzen kann, um am Markt schnelle Ergebnisse mit klaren Vorteilen für die Kunden zu erzielen, ohne eine formale Untersuchung einleiten zu müssen.“ (Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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Marco Schürmann

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