PixelQi mit Erweiterungsdisplay

29. September 2010, 8:52 Uhr | Archiv

Pixel Qi hat gestern zusammen mit dem deutschen Unternehmen Display Solution AG bekannt gegeben, dass man die 10 Zoll Pixel Qi Displays nun auch als Standalone-Versionen anbieten wird. Dabei lassen sie sich als externes Zweitdisplay über USB oder Kabellos an einen Laptop oder PC verbinden und bringen die Vorteile von LCD und E-Paper-Displays mit.

Pixel Qi Display (rechts) im Vergleich zu einem herkömmlichen LCD-Display unter Lichteinfall (Quelle: engadget.com)

Die 10-Zoll-Displays von Pixel Qi haben zwei Betriebsmodi – einen normalen LCD-Modus sowie einen E-Paper Modus bei dem das Display wie bei ähnlichen Displays üblich nur Strom verbraucht, wenn der angezeigte Inhalt gewechselt wird. Die Displays haben eine Auflösung von 1024×600 Pixeln und lassen sich mit einem Computer über USB oder Kabellos anbinden – auch eine Verbindung mit Smartphones soll möglich sein. Der Energieverbrauch liegt mit aktiviertem LED-Hintergrundlicht bei nur rund 1,5 Watt – der USB-Port liefert also genug Energie. Zudem werden die Daten über die USB-Schnittstelle übertragen, da das Erweiterungsdisplay als zweiter Monitor/Grafikkarte in das System eingbunden wird.

Schon kommenden Monat will Display Solutions mit dem Verkauf der Displays unter dem Namen „d-screen-Qi10“ beginnen, die sehr leicht und handlich sein sollen. Als Einsatzgebiet könnte man unter anderem das Büro betrachten oder wenn man in lustiger privater Runde zusammensitzt und schnell auf dem Zweitdisplay einige Fotos oder Webseiten vorstellen möchte. Großer Vorteil durch den E-Paper Modus: auch bei direkter Licht- oder Sonneneinstrahlung bleiben die Inhalte fast wie auf Papier gedruckt deutlich sichtbar auf dem Display bestehen. Der kabellose Betrieb wird durch einen Akku ermöglicht, sagt zumindest die offizielle Pressemeldung (siehe Kommentar). Endanwender müssen jedoch noch etwas warten, da Display Solutions sein „d-screen-Qi10“-Kit wohl vorerst nur als OEM an Netbook- und Tablet-Hersteller liefern wird. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

2 Kommentare

  1. Antworten

    Johannes

    29. September 2010

    "Der Kabellose Betrieb wird durch einen Akku ermöglicht."

    Steht wo? Fänd' ich spannend.

    Bekam von Display Solution gesagt, dass sie da wohl generell falsch verstanden wurden...sie seien OEM, würden das 'd-screen-10' als embedded Lösung an zB Netbook- und Tablet-Hersteller weiterverkaufen. Wenn's eine Stand Alone Lösung geben wird (was cool & bei der geringen Stromaufnahme ansich auch praktikabel wäre) dann a) nciht von Display Solution b) wohl nicht mehr in diesem Jahr.

    Ciao
    Johannes

  2. Antworten

    Daniel

    29. September 2010

    Hallo Johannes, danke für deinen Kommentar zum Thema. In der englischsprachigen Pressemeldung steht:

    "Today we announce such a solution, the Display Solutions d-screen-Qi10. [...] This module can be plugged into a laptop (or even some phones) via USB for easy access to a second screen. Even better, you can skip the cables completely and use this second screen via wireless-USB: meaning the data is sent to the screen wirelessly and the screen runs on batteries alone."

    Die Tatsache, dass es sich bei Display Solutions nur um einen OEM handelt, ging leider nicht hervor - aber wie oben geschrieben, gibt es laut Pressemeldung eine kabellose Variante wobei der Bildschirm mit Akkustrom versorgt wird. Der Wortlaut ist eigentlich eindeutig würde ich schätzen.


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