E-Books: Kinder lesen mehr

1. Oktober 2010, 8:17 Uhr | Archiv

Das Unternehmen Scholastic hat eine neue Studie veröffentlicht aus der deutlich wird, dass Kinder immer weniger in ihrer Freizeit lesen, je mehr sie ihre Handys und andere mobile Technologien nutzen. Einen Ausweg gibt es jedoch: mehr E-Reader. Denn 57 Prozent der befragten Kinder erklärten, gerne mehr E-Books lesen zu wollen.

Der neue Kindle von Amazon (Quelle: Amazon)

Scholastic und die Harrison Group befragten im Rahmen der Studie 1.045 Kinder zwischen sechs und 17 Jahren und deren Eltern. Die Eltern erklärten, dass sie sich Sorgen machen würden, ihre Kinder würden weniger lesen, weil sie vermehrt mobile Technologien wie das Handy nutzen. Auch die Familie und Freunde würden kürzer kommen, so die Eltern. 57 Prozent der befragten Kinder erklärten, dass sie Interesse daran hätten, E-Books zu lesen. 33 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie in ihrer Freizeit mehr Lesen würden, wenn sie besseren Zugriff auf E-Books hätten.

Zugleich erklärten jedoch zwei Drittel, dass sie bei Büchern aus Papier bleiben wurden – auch wenn E-Books zur Verfügung stehen würden. Scholastic folgerte daraus, dass man Kindern die wenig lesen, E-Books anbieten sollte. Leseratten hingegen denen das echte Buch liegt, würden oft dabei bleiben. Denn egal ob gedrucktes Buch oder E-Book: beide bilden und vergrößern den Wortschatz und sollten Kindern daher schon früh ans Herz gelegt werden.

Weiter gab es in der Studie ein beachtliches Ergebnis: Während nur rund acht Prozent der befragten Eltern erklärten SMS lesen gelte als „Lesen“, sind rund ein Drittel der Schüler der Meinung, dass das Lesen der Kurznachrichten als „Lesen“ gilt. Die komplette Studie erhalten Sie unter folgendem Link (PDF). (Daniel Schürmann | Quelle: winfuture.de, engadget.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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