Facebook Places startet in Deutschland

6. Oktober 2010, 10:19 Uhr | Archiv

Ab sofort ist der neue Ortungsdienst von Facebook auch in Deutschland aktiv. Hier heißt er nun „Orte“. Das bedeutet, dass man ab sofort seinen Kontakte mitteilen kann, wo man sich gerade aufhält und was man dort tut. Das Verwenden von dem Feature ist jedoch erst nach dem ausdrücklichen Zustimmen des Users möglich.

Quelle: m.onblog.at

Mithilfe dieser Funktion des sozialen Netzwerks können die Nutzer an bestimmten Orten „einchecken“. Dafür braucht man aber GPS: nur so wird die Position ermittelt und weitergeleitet. Danach wählt der User seinen aktuellen Aufenthaltsort aus einer Liste mit den umliegenden wichtigen Punkten oder öffentlichen Einrichtungen, wie zum Beispiel Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Clubs, aus. Diese Daten werden dann in Facebook veröffentlicht und somit werden die Kontakte aus der entsprechenden Freundesliste über den aktuellen Standort des Nutzers informiert.

Durch das Verwenden dieses Features wird es ebenfalls ermöglicht, Freunde, die sich zum selben Zeitpunkt am selben Ort befinden, zu entdecken. Places erlaubt es auch, Empfehlungen und Kommentare über bestimmte Orte zu veröffentlichen.

„Orte“ funktioniert mit Browsern, die die HTML-5-Anwendung Geolocation unterstützen, wie zum Beispiel Chrome, Firefox oder Opera. Wenn diese Möglichkeit nicht besteht, soll man auf ein iPhone zugreifen, wo der Dienst direkt über die Facebook-App auszuführen ist. Hier werden nun die Android-Nutzer leider enttäuscht, denn die entsprechende App für Googles mobile OS unterstützt das neue Feature „Orte“ nicht. Das bedeutet aber nicht das Ende der Welt: man kann jederzeit auf die mobile Webseite touch.facebook.com zugreifen, wo das Feature immer aktiv ist.

Ein weiteres Detail hier ist das Eindrängen in die Privatsphäre, das nicht jedem gefällt. Daran hat aber Facebooks Team schon gedacht: So wird Places nur aktiviert, nachdem der Nutzer sich als einverstanden erklärt hat. Danach werden nur die Freunde den Aufenthaltsort sehen können. Hier kann man auch weitere Einschränkungen ausführen. Würden Sie Places benutzen, oder verwenden Sie es schon? Teilen Sie sich uns mit. (Milena Stoimenova | Quelle: winfuture.de)

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Marco Schürmann

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