Flexible und transparente OLEDs

7. Oktober 2010, 9:03 Uhr | Archiv

TDK hat im Rahmen der CEATEC 2010 Prototypen von flexiblen sowie durchsichtigen OLED-Panels vorgestellt. Das biegsame Farb-Display im 3,5-Zoll-Format ist kaum dicker als ein Blatt Papier und äußerst leichtgewichtig. Bis Ende 2011 will TDK mit derartigen Panels in Massenproduktion gehen, berichtet Tech-on.

Flexibles AMOLED-Display (Quelle: oled.at)

Zwar hat beispielsweise Sony bereits hochflexible OLED-Displays präsentiert, doch TDK verspricht eine ungewöhnlich dünne und leichte Ausführung. Denn die Passivmatrix-Panels werden auf einem Kunstharz- statt wie bisher einem Glassubstrat gefertigt. Laut dem Unternehmen sinken Dicke und Gewicht auf etwa ein Sechstel. So ist die Farb-Version des Displays maximal 0,3 Millimeter dick und nur 1,11 Gramm schwer.

Das Kontrastverhältnis und die Helligkeit der Panels entspricht laut TDK weitgehend dem herkömmlicher Glassubstrat-Varianten. Der Schwachpunkt des Prototypen ist die mit 256×64 Pixel geringe Auflösung. Dafür können die Displays auch dann problemlos Content anzeigen, wenn sie gebogen werden. In Mobiltelefonen sollen die Panels durch erhöhte Bruchsicherheit punkten.

Auch in Sachen transparenten OLED-Displays zeigt TDK zwar nicht als erster Prototypen, verspricht aber bessere Spezifikationen. Denn Samsung hat bereits zu Jahresbeginn auf der CES einen transparenten Prototypen vorgestellt, doch die Durchlässigkeit lag dort bei nur rund 40 Prozent. Für den Unterschied ist laut TDK mitverantwortlich, dass man im Gegensatz zu Samsung auf eine Passiv- statt Aktivmatrix-Panel setzt. Der TDK-Prototyp fällt allerdings deutlich kleiner aus als jener aus dem Hause Samsung. Denn die Koreaner haben auf der CES ein Notebook-Display gezeigt, während die Japaner ein Zwei-Zoll-Panel mit 320×240 Pixel vorführen. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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