Kommt der txtr Reader nicht mehr?

8. Oktober 2010, 7:52 Uhr | Archiv

Das Unternehmen txtr hat vor über einem Jahr seinen E-Reader „txtr Reader“ angekündigt. Auf der Frankfurter Buchmesse hat man nun mit dem E-Reader-Hersteller PocketBook eine Partnerschaft geschlossen. Ob der txtr Reader somit jemals zu haben sein wird, steht nun in den Sternen, da txtr in Zukunft die E-Reader von PocketBook unter eigenem Namen anbieten wird.

PocketBook mit Hauptsitz in der Ukraine wird seine E-Reader zukünftig auch als txtr Edition verkaufen. Der Clou dabei: alle Inhalte des txtr Online E-Book Kiosk sind über die kabellosen Funkverbindungen verfügbar. Dabei handelt es sich um eine große Anzahl deutscher und internationaler E-Book-Literatur – insgesamt über 100.000 Bücher. Die normalen PocketBook Geräte sind stattdessen mit dem digitalen Kiosk von Bookland.net versehen. Beide Kioske haben gemeinsam, dass man E-Books als PDF und EPUB beziehen kann – kostenlose wie käuflich zu erwerbende.

In Zukunft sollen vier aktuelle PocketBook E-Reader als txtr Edition angeboten werden – als erstes soll der Pro 603 verfügbar sein. Vor einigen Wochen hatte txtr bereits eine Partnerschaft mit Asus verkündet. Dabei soll der txtr Kiosk auch in die Asus E-Reader eingebunden werden. Es scheint mittlerweile, dass txtr seinen eigenen E-Reader nicht mehr auf den Markt bringen wird – angeblich (so berichtet heise.de) ist er für Businesskunden bereits verfügbar, Endkunden haben jedoch derzeit keine Chance, ihn zu beziehen. Größtes Problem für einen großangelegten Marktstart dürfte der Preiskampf sein. Txtr kündigte seinen E-Reader für rund 300 Euro an, ähnliche Geräte kosten heute nur rund 150 Euro. (Daniel Schürmann | Quelle: heise.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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