Geboren in das digitale Zeitalter

11. Oktober 2010, 9:32 Uhr | Archiv

Mehr als 80 Prozent der Kleinkinder sind mittlerweile bereits unter einem Alter von zwei Jahren im Web vertreten. Zu diesem Ergebnis kommt Research Now. Demnach hinterlassen immer mehr Eltern digitale Fußabdrücke ihrer Kinder schon in deren Säuglingsalter oder gar bevor sie geboren sind.

Quelle: www.dynamicbooks.com

Die durchschnittliche digitale Geburt von Babys geschieht in einem Alter von rund sechs Monaten. Ein Drittel der Kinder aus Nordamerika, den EU-Fünf Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien sowie Australien, Neuseeland und Japan ist jedoch bereits binnen weniger Wochen nachdem sie zur Welt kommen mit Fotos und Informationen online präsent. Zudem häufen sich hochgeladene Ultraschallbilder und Berichte oder bloß kurze Twitter-Nachrichten schon über Erfahrungen in der Schwangerschaft.

In den USA hat mit 92 Prozent beinahe jedes Kleinkind vor seinem zweiten Geburtstag ungefragt Spuren im Web hinterlassen. Viele verfügen beispielsweise bereits als Babys über eigene E-Mail-Adressen. Ihre Eltern veröffentlichen Fotos oder legen Accounts in sozialen Netzwerken wie Facebook an. Zwar will mit über 70 Prozent die Mehrheit der stolzen Mütter Bilder ihrer Neugeborenen freilich nur mit Freunden und Familie teilen. Mehr als ein Fünftel veröffentlicht Fotos jedoch oft bedenkenlos, nur um das eigene Social-Network-Profil mit neuen Inhalten zu bereichern.

Über die Menge an Informationen, die im künftigen digitalen Leben der Kinder online abrufbar ist, zeigen sich die Mütter nur mäßig besorgt. Während ein heute 30-Jähriger eine im Schnitt nur zehn bis 15 Jahre alte und meist freiwillig gewählte Online-Vergangenheit hat, wird die überwiegende Mehrheit der Kinder spätestens im Alter von zwei Jahren von Inhalten im Internet begleitet – ein Leben lang. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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