iPhone 4: leicht zerbrechlich

15. Oktober 2010, 9:05 Uhr | Archiv

Durch eine aktuelle Untersuchung hat man herausgefunden, dass das iPhone 4 doppelt so oft wie sein Vorgänger kaputt geht. Die Informationen stammen vom US-Versicherer SquareTrade, der eine Untersuchung innerhalb den ersten vier Monaten nach der Markteinführung gemacht hat. Zu diesem Zweck wurden 20.000 versicherte Geräte untersucht.

Quelle: digitaltrends.com

Vor allem wollte die Firma wissen, ob es beim iPhone 4 häufiger zu einem Glasbruch kommt, als bei den älteren Modellen. Das Interesse daran wurde deshalb geweckt, weil Apple angeblich bei seinem neuesten Gerät spezialglas nutzt – das allerdings auf beiden Seiten sowohl auf der Vorder- wie der Rückseite. Die Möglichkeit eines Glasbruchs ist demnach häufiger gegeben.

Das Unternehmen hat bei ihren Beobachtungen eine deutlich gestiegene Zahl an Glasbrüchen ermittelt. So ist das Versicherer-Team zu dem Schluss gekommen, dass das von Apple verwendete Spezialglas aus Aluminiumsilikat genauso häufig kaputt geht wie das Glas, das bei dem Aufbau des vorherigen iPhone 3GS eingesetzt wird. Dadurch, dass auch die Rückseite des Geräts mit diesem Material versehen ist ist, liegt die Unfallrate bei dem neuen Modell um 82 Prozent höher. In Zusammenhang damit ist die Unfall-Häufigkeit ebenfalls um 68 Prozent gesprungen.

Die negative Statistik scheint aber die Unfallraten nur zu dramatisieren, da von 20.000 iPhone-4-Usern nur 4,7 Prozent ihre Versicherungen in Anspruch genommen haben. Im Vergleich hat diese Zahl beim 3GS 2,8 Prozent betragt. Was sagen Sie zu diesen Zahlen? Haben auch Sie schon Probleme durch Glasbruch beim neuen iPhone 4 gehabt? (Milena Stoimenova | Quelle: areamobile.de)

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Marco Schürmann

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