Marketing der Zukunft in Communitys

3. November 2010, 9:46 Uhr | Archiv

Internet-Communitys werden für Firmen auch als Marketing-Instrument immer interessanter. Das hat eine Umfrage unter Mitgliedern des Verbands BITKOM ergeben. Mit 59 Prozent ist bereits mehr als jedes zweite Unternehmen aus der IT- und Telekommunikations-branche in sozialen Netzwerken aktiv.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Sebastian Bernhard

Die am häufigsten eingesetzten Marketing-Kanäle sind eine eigene Homepage (98 Prozent), Messen und Veranstaltungen (94 Prozent) sowie Broschüren (92 Prozent). Es folgen Direktmarketing per E-Mail (77 Prozent) und Post (75 Prozent) sowie Suchmaschinen-Marketing (72 Prozent) und telefonische Ansprachen (70 Prozent). Gedruckte Anzeigen werden von 63 Prozent der Firmen geschaltet, klassische Online-Werbung von 53 Prozent.

Insgesamt setzen je 98 Prozent der ITK-Unternehmen Online- und Print-Instrumente im Marketing ein, 92 Prozent betreiben Direktmarketing. Die Ausgaben dafür halten sich die Waage: Im Durchschnitt entfallen neun Prozent des Marketingbudgets auf Print-Aktivitäten, jeweils sieben Prozent auf Online-Maßnahmen und Direktmarketing. Mit 36 Prozent Budget-Anteil sind Messen und Veranstaltungen am teuersten, weil sie unter anderem einen höheren Vorbereitungs- und Personalaufwand erfordern. Das jährliche Marketing-Budget der Unternehmen entspricht durchschnittlich drei Prozent des Umsatzes.

Für die Zukunft erklärte doe Mehrheit der Unternehmen, dass man mehr Geld in Social Media investieren wolle. 58 Prozent der ITK-Firmen haben sich in der Umfrage entsprechend geäußert. Nur jedes dritte Unternehmen hat aber bereits Richtlinien für Mitarbeiter, die in sozialen Medien aktiv sind. Ein weiteres Drittel plant solche Regeln. Der BITKOM gibt Unternehmen zudem kostenfrei Tipps zur Erstellung von Social-Media-Richtlinien. Die Hinweise gibt es als PDF-Broschüre zum Download. (Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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