Neue Medien gefährden wie die alten

5. November 2010, 9:59 Uhr | Archiv

Die oft stundenlange Nutzung der neuen Medien und moderner Kommunikationswege durch Kinder und Teenager treibt ihre Erziehungsberechtigten häufig an den Rand der Verzweiflung. Ihre Sorge über womöglich negative Folgen für den Nachwuchs ist aber weitgehend unbegründet, meinen Experten.

Quelle: www.dynamicbooks.com

So ist der aktuelle Hype um Online-Portale wie Facebook und Co, Videospiele oder Smartphones und SMS an sich weder gefährlicher noch ungefährlicher als etwa das traditionelle Fernsehen. Die Angst der Eltern ist vielmehr Ausdruck eines neuen Generationskonflikts. Für viele Angehörige der Elterngeneration ist es beispielsweise nach wie vor nur schwer vorstellbar und akzeptabel, dass Kinder die Kommunikation per SMS auf dem Handy-Display persönlichen Gesprächen vorziehen. Die ältere Generation bleibt skeptisch und baut Widerstände dagegen auf.

Studien haben bestätigt, dass junge User etwa von Facebook oder Videospielen in der Schule häufig schlechter abschneiden als Kollegen, die im Vergleich mehr Zeit für Hausaufgaben und Lernen aufwenden Die Frage die man sich aber stellen sollte, so Experten, ist, was wenn die Hausaufgaben aber gemacht sind? Warum sollten Jugendliche dann nicht lange die neuen Medien nutzen? Zwar bringen gerade die neuen Online-Medien andere Risiken. Bei verantwortungsvollem Umgang mit den Inhalten ist die vor Bildschirmen, Screens und Displays verbrachte Zeit aber nicht unbedingt schlecht. Gefahren wie ein zunehmender Hang der Konsumenten zum Zeitvertreib als „Couch-Potatoes“ bringt zudem auch das vergleichsweise passive Fernsehen mit sich. (Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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