Europa bei mobile Werbung hinterher

9. November 2010, 8:54 Uhr | Archiv

Die schnell steigende Nutzung des mobilen Internets führt auch hierzulande zu Wachstum im mobilen Werbemarkt. Japan und die USA legen im Vergleich jedoch ein Tempo vor, mit dem Europas „Big Five“ Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien nicht mithalten können.

Das HTC HD7. Quelle: mobiflip.de

Laut Prognose des Mobil-Werbespezialisten Smaato und der Marktforscher von MobileSquared etablieren sich die Länder erst 2015 als Milliardenmacht bei mobiler Werbung. An dem Punkt befindet sich Japan schon heute. Die Umsätze mit Werbebotschaften auf Handys, Smartphones, Tablets und Co. klettern in Europas wichtigsten Märkten sogar deutlich langsamer als in Ost und West. Während Japans Marketer bereits 2010 für Erlöse von über einer Milliarde Dollar sorgen, erreichen die Werbetreibenden hierzulande ein ähnliches Niveau erst in fünf Jahren. Der US-Markt legt der Prognose nach bis Jahresende auf knapp 800 Millionen Dollar zu, nimmt die Milliardenhürde mit 1,24 Milliarden Dollar aber schon 2011. Bis 2015 ziehen die Staaten weiter davon. Smaato zufolge erreicht der Markt in den USA zu dem Zeitpunkt ein Volumen von über fünf Mrd. Dollar.

Die mobilen Werbeumsätze im US-Markt werden demnach bald fünffach größer sein als in Europas wirtschaftlich bedeutendsten Ländern. Dabei legen Traffic und Userzahlen des mobilen Internets auch hierzulande kräftig zu. 2012 verwenden es bereits über 100 Mio. User, 2015 nutzen es beinahe 160 Mio. Konsumenten in den Big Five. Von den rund 300 Mio. US-amerikanischen Mobilfunkkunden greift beinahe ein Drittel mit den Endgeräten auf das Web zu. Die Ausgaben der Werbetreibenden sind in den Staaten mit durchschnittlich 75.000 bis 100.000 Dollar pro Kampagne jedoch deutlich höher als in anderen Ländern.

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Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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