3D: Markttreiber Unterhaltungselektronik

12. November 2010, 9:41 Uhr | Archiv

3D ist der neue Markttreiber in der Unterhaltungselektronik – der Trend kam vor knapp einem Jahr mit dem Kinostart von Avatar auf. Die schnellste Verbreitung kommt nicht über den heimischen 3D-Fernseher, sondern über neue mobile Endgeräte.

3D-Display von DoCoMo (Quelle: engadget.com)

Bei mobilen Spielekonsolen, Tablet-PCs, Smartphones und Fotokameras wird sich laut Bitkom-Expertenmeinung 3D schneller verbreiten als bei Fernsehern. Der Grund: Diese so genannten Handhelds werden in der Regel nicht von mehreren Personen gleichzeitig genutzt, erfordern nur einen geringen Betrachtungsabstand und die Anforderungen an die Bildqualität sind niedriger. Deshalb können bei ihnen so genannte autostereoskopische Effekte viel einfacher und preiswerter erzielt werden. Diese Effekte werden für die 3D-Wirkung benötigt. Mit anderen Worten: Bei Handhelds kann mit wenig Zusatzaufwand auf spezielle 3D-Brillen verzichtet werden. Bei 3D-Fernsehern hingegen sind Systeme mit Brillen noch für viele Jahre ohne Alternative. Nur mit ihnen kann die optimale Full-HD-Bildqualität erzielt werden.

Die meisten 3D-Inhalte werden zunächst aus dem Internet oder über Bezahlsender bezogen. Mit Ausnahme von Arte verfolgen die öffentlich-rechtlichen Sender derzeit keine konkreten 3D-Pläne. Auch die meisten privaten Free-TV-Sender beobachten die Entwicklung zunächst nur. Sie haben gerade erst auf hochauflösendes Fernsehen umgestellt. Auf eine größere Auswahl bei Blu-ray-Discs in 3D werden die Verbraucher noch ein paar Monate warten müssen, allerdings werden laut Expertenmeinung die meisten Top-Kinofilme künftig in 3D erscheinen.

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Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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