Webseite der Deutschen Post gehackt?

16. November 2010, 9:49 Uhr | Archiv

Ist die Webseite der Deutschen Post einem Hacker zum Opfer gefallen oder versucht man etwa ungewöhnlich komisch zu sein? Egal was der Grund ist, wer die Leistungsübersicht “Briefe/Postkarten” der Post besucht und ganz herunterscrollt, dürfte eine kleine Überraschung erleben.

Screenshot der entsprechenden Stelle auf der Post-Webseite

Auf der Webseite der Deutschen Post unter Leistungsübersicht “Briefe/Postkarten” findet man die Preise und Informationen zu den Dienstleistungen der Post. Ganz unten auf der Seite findet sich der Bereich für Postkarten. Während die erste Abbildung die maximale und minimale Größe einer Postkarte zeigt (aber keine Maße angibt) sorgt die zweite Abbildung und die dazugehörige Bildunterschrift für Verwirrung: “Das minimale Flächengewicht einer Postkarte hat die Stärke einer klassischen Postkarte. Das maximale Flächengewicht einer Postkarte hat die Stärke einer klassischen Pommesschale.”

Die Post gibt also minimales und maximales Flächengewicht einer Postkarte in vergleichender Größe an und vergleicht das maximale Flächengewicht mit einer klassischen Pommesschale. Lustig? Verwirrend? Webseite gehackt? Auf jeden Fall interessant!

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Über den Autoren

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. Er ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus). ---- Founder and CEO of zipcon consulting GmbH, a leading consultancy for the printing and media industry in Central Europe. He initiated the E-Business Print Online Studie (EPOS) and acts - in addition to his consulting activity - as an author, lecturer, speaker and moderator. See his profiles on Xing, LinkedIn and GooglePlus.

1 Kommentar

  1. Antworten

    Bernd

    17. November 2010

    Eine Definition des Flächengewichtes mit einem bekannten Gegenstand muss ja nicht ungewöhnlich sein. Denkt man daran, dass die ersten Maßeinheiten auch von der "Elle", also dem Armknochen des Menschen abstammen. Aber: Die "Elle" wurde abgeschafft, da es sowohl längere, wie kürzere Arme gab. Nun - im Selbstversuch habe ich gestern überprüft wie eine "klassische" Pommesschale aussieht. Und ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass man das Flächengewicht am besten mit einer "leeren" Pommesschale bestimmt. Ein Klacks Soße und die ganze Kalkulation ist zum Teufel. Dies nur als Tipp für alle Flächengewichtsberechner. ;-)


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