Mehr Power für Smartphones & Tablets

18. November 2010, 9:28 Uhr | Archiv

Das Technologieunternehmen ARM hat im Rahmen der ARM Technology Conference 2010 den Grafikprozessor „Mali-T604“ vorgestellt. Die neue Prozessor-Generation soll mehr Grafikpower für Handys, Tablets und andere Unterhaltungselektronik-Systeme bieten.

Quelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

Die Performance ist bis zu fünf mal höher als bei früheren Mali-Versionen, so das Unternehmen. Das verspricht unter anderem mobile 3D-Games in bislang nicht dagewesener Qualität. Wie immer bei ARM erfolgt die praktische Umsetzung der neuen Chip-Generation durch Lizenznehmer. Den Anfang wird im Fall des Mali-T604 Samsung machen. Ehe die leistungsfähige GPU auf dem Markt kommt, wird es also noch dauern. ARM schätzt, dass 2013 mit ersten Geräten zu rechnen ist. Neben Smartphones und Tablets sind beispielsweise Auto-Unterhaltungssysteme oder Digitale TV-Geräte potenzielle Anwendungsbereiche.

ARM hatte schon in der Vergangenheit davon gesprochen, dass seine Mali-Chipreihe Konsolen-Grafik auf Handys bringen kann. Mit dem neuesten Modell will das Unternehmen die Latte höher legen. Dazu arbeitet die GPU mit drei Prozessor-Pipelines und unterstützt für 2D- und 3D-Grafik sowohl Microsofts DirectX als auch den offenen Standard OpenGL. In Highend-Anwendungen bietet Mali-T604 zudem die Möglichkeit, bis zu vier Prozessorkerne zu nutzen.

Von der Leistungsfähigkeit des Prozessors sollen aber nicht nur grafikintensive Anwendungen wie 3D-Games oder Augmented-Reality-Apps profitieren. Die Architektur ist insbesondere auch darauf ausgelegt, als General Purpose GPUs zu dienen – Einheiten also, welche der CPU nicht nur bei Grafikberechnungen, sondern ganz allgemein Rechenlast abnehmen. Dazu unterstützt Mali-T604 auch die Programmierplattform OpenCL (Open Computing Language), die speziell für gemischte Systeme mit CPUs, GPUs und anderen Prozessoren gedacht ist.

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Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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