Windows Phone 7 Hack eingestellt

2. Dezember 2010, 8:29 Uhr | Archiv

Vor wenigen Tagen berichteten wir, dass Microsofts neues mobiles Betriebssystem Windows Phone 7 gehackt wurde. Nun haben die Entwickler des ChevronWP7 genannten „Unlockers“ entschieden, ihre Arbeit daran einzustellen. Warum erfahren Sie hier bei uns.

(Quelle: media.paperblog.fr)

Die Entwickler haben sich nicht nur dazu entschieden, in Zukunft den Unlocker nicht weiter zu entwickeln, sondern haben ihn auch komplett von der eigenen Webseite genommen. Doch warum haben sich die Macher so entschieden? Nach eigener Aussage glaubt man an gute Diskussionen mit Microsoft. So sprach man wohl kürzlich mit Microsofts „Director of Developer Experience for Windows Phone 7“, Brandon Watson. ChevronWP7 wurde aus dem Netz genommen, um die Gespräche nicht zu belasten und voranzutreiben.

Die Gespräche sollen, so die Bekanntgabe, eine Öffnung des mobilen Betriebssystems zu Folge haben, damit man auch auf offiziellem Wege eigene Anwendungen für Windows Phone 7 entwickeln und auf das Gerät bringen kann. Bisher müssen Entwickler nämlich immer den Weg über Microsoft gehen. Das Unternehmen muss die Anwendung akzeptieren, stellt sie dann in den eigenen Marketplace ein und erst dann können potentielle Kunden die Anwendung herunterladen. Die direkte Installation von Anwendungen, zum Beispiel über eine SD-Karte, ist derzeit nicht vorgesehen.

Genau dabei half ChevronWP7. Dank des Unlockers konnten auch Anwendungen auf Geräte installiert werden, ohne über den Windows Phone Marketplace zu gehen. Ob Microsoft in Zukunft wirklich sein Betriebssystem dahingehend öffnen wird, bleibt abzuwarten – zu wünschen wäre es. Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren. (Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

3 Kommentare

  1. Antworten

    Dimitri

    2. Dezember 2010

    Ich hoffe nur, dass das dann nicht so ausartet wie bei Google/Android und erst recht Linux...
    Bei Linux sieht man ja, dass es keinen langfristigen Marktwert hat!

    Apple beweist, dass ein geordneter Markt wo Applikationen genau geprüft sind für die breite Masse und dieses spezielle Marktsegment durchaus einen Sinn hat.

  2. Antworten

    Daniel

    2. Dezember 2010

    Vielen Dank für den Hinweis - Korrektur sieht wie folgt aus: "Die Gespräche sollen, so die Bekanntgabe, eine Öffnung des mobilen Betriebssystems zu Folge haben, damit man auch auf offiziellem Wege eigene Anwendungen für Windows Phone 7 entwickeln und auf das Gerät bringen kann"

  3. Antworten

    Sepp

    2. Dezember 2010

    "Die Gespräche sollen, so die Bekanntgabe, mit einer Öffnung des mobilen Betriebssystems sein, damit mancauch auf offiziellem Wege eigene Anwendungen für Windows Phone 7 entwickeln und auf das Gerät bringen kann."

    Ich dem Satz fehlt etwas: Sinn.


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