Apple iPhone 5 mit 3D-Projektionssystem?

3. Dezember 2010, 8:02 Uhr | Archiv

Vor wenigen Tagen hat Apple ein neues Patent zugesprochen bekommen. Darin geht es um eine neue Technologie zur Darstellung dreidimensionaler Inhalte. Dabei will Apple vor allem eine bessere Technologie liefern als bisherige Systeme mit Brillen oder Parallaxe-Displays. Ob das neue Projektionssystem im kommenden iPhone 5 eingesetzt wird, ist allerdings fraglich.

Weißes iPhone 4 (Quelle: engadget.com)

Das beschriebene Patent beschreibt eine neue Herangehensweise bei der räumlichen Darstellung von 3D-Inhalten. Dabei will man allerdings nicht auf Brillen setzen und zudem die 3D-Darstellung von verschiedenen Blickwinkeln aus ermöglichen sowie für mehrere Personen gleichzeitig. Im Patentantrag wird die Technologie wie folgt beschrieben: Jedes Pixel wird auf eine reflektierende, strukturierte Oberfläche projiziert. Diese Oberfläche wirft das Licht passend für das rechte und linke Auge des Betrachters zurück, was für einen 3D bzw. stereoskopischen Effekt sorgt. Das System erkennt die Platzierung beider Augen von allen Betrachtern, sodass mehrere Personen aus verschiedenen Blickwinkeln die räumliche Darstellung sehen können.

Klingt in der Tat kompliziert – allerdings ist es eine völlig neue Technologie die durchaus Zukunft und Erfolg haben könnte. Ob Apple allerdings sein Patent in die Wirklichkeit und somit ein käuflich zu erwerbendes Produkt umsetzt, muss sich erst zeigen. Es wäre durchaus möglich, dass Apple sich nur die Technologie sichern will. Allerdings könnte es sein, dass zukünftige Apple Geräte mit einem Zusatzmodul ausgestattet werden oder es ein Erweiterungsgerät gibt, mit dem die räumliche Darstellung ermöglich wird.

Apples Technologie soll laut dem Patentantrag wenn es einmal in Massenfertigung produziert wird, günstig zu haben sein. Allerdings ist es komplex, da es einen Projektor bedarf, einer neuartigen Leindwand mit gekrümmter Oberfläche sowie eine 3D-Kamera die alle Betrachter im Raum erkennt. Die neuartige Technologie soll zudem weniger Rechenleistung erfordern, als holographische Bilder – sodass man auch einen Vorteil gegenüber dieser Technologie sieht.

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Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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