Schuhe aus dem 3D-Drucker

16. Dezember 2010, 8:10 Uhr | Archiv

3D-Drucker können für viel eingesetzt werden und könnten in Zukunft für reichlich Unmut in der Branche sorgen, wie wir kürzlich berichtet haben. Nun hat ein niederländischer Schuhdesigner seine neue Idee vorgestellt: Schuhe bzw. Schuhersatzteile könnten schon bald aus dem 3D-Drucker kommen, was einige Vorteile mitbringen würde.

Rapidprototypedshow aus Holland (Quelle: Gizmodo)

Männer wie Frauen zugleich kennen das Problem: Kaputte Schuhe. Meist ist aber nur ein Teil kaputt und nicht der komplette Schuh. Zudem hat man sich eventuell an die Schuhe gewöhnt und ins Herz geschlossen – daher möchte man sie nur ungern wegwerfen. Doch eine professionelle Reparatur beim Schuster ist zu teuer. In Zukunft könnten Schuhe oder passende Ersatzteile wie ein abgebrochener Absatz aus dem heimischen 3D-Drucker kommen. Eine modulare Bauweise könnte die eigenständige Reparatur ermöglichen ohne große Kosten.

Die niederländische Schuhdesignerin Marloes ten Bhömer druckt bereits Ersatzteile mit einem 3D-Drucker. Weiterer Vorteil dadurch ist, dass sich die Schuhe bestens an die Füße des Käufers anpassen, da man die Maße über ein Computerprogramm an den Drucker schicken kann und somit passfertige Schuhe aus dem Drucker kommen. Sie hat schon einen passenden Schuh vorgestellt, den sogenannten „Rapidprototypedshoe“. Der Schuh wird aus mehreren Einzelteilen zusammengesteckt, was Reparaturen sehr einfach machen soll.

Problem dürfte allerdings sein, dass die Lebensdauer und Widerstandsfähigkeit der 3D-Drucker-Materialien nicht sehr hoch ist. Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren. (Daniel Schürmann | Quelle: gizmodo.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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