Neues aus dem Pixel Qi-Display-Lager

10. Januar 2011, 10:01 Uhr | Archiv

Die PixelQi-Displays sind derzeit eine sehr interessante Technologie: Auf der einen Seite bieten sie ein videofähiges Farbdisplay mit LCD-Technik. Auf der anderen Seite lässt sich das Hintergrundlicht abschalten und man erhält ein E-Paper ähnliches Display. Aktuell gibt es die Displays als „Bausatz“ im 10-Zoll-Format zum Nachrüsten für Netbooks. Nun gibt es erste 7-Zoll-Versionen für Tablets.

PixelQi, 3Qi-Display (quelle: Engadget.com)

Als erstes wirklich marktreifes Produkt soll in wenigen Wochen mit dem Notion Ink Adam ein Tablet veröffentlicht werden. Nach Medienberichtenberichten zu Folge, soll das Adam Tablet aus Indien ab Januar 2011 in Deutschland verfügbar sein. Es hat einen iPad ähnlichen Formfaktor und bringt als Highlight das angesprochene PixelQi-Display namens „3Qi“ mit. Bisher gibt es nur Bausätze die aus einem 10-Zoll-Display bestehen, die in gleichgroße Netbooks eingebaut werden können und so die Einsatzgebiete deutlich erweitern. Immerhin kann man dank des E-Paper-Modus auch in grellem Sonnenlicht problemlos mit dem Display arbeiten.

Nun hat PixelQi auf der CES in Las Vegas die zweite Generation seiner Nachrüstkits vorgestellt. Dabei handelt es sich um 7-Zoll-Displays, bei denen sich ebenfalls das Hintergrundlicht deaktivieren kann. Anschließend sind sie in einen transreflektiven Modus geschaltet, der das einfallende Licht zur Darstellung der Inhalte nutzt und somit genauso gut lesbar sein sollte wie ein Buch.

Die 7-Zoll-Displays könnten entweder in kleine Netbooks oder gar Tablets eingebaut werden. Konkrete Details zu möglichen Produkten, Preisen oder dem Erscheinen eines Nachrüstkits gab es allerdings nicht. Jedoch wurde bekannt, dass die 7-Zoll-Displays eine Auflösung von 1024×600 Pixel bieten. Aktuell arbeitet das Unternehmen zusätzlich noch an verbesserten 10,1 Zoll-Displays mit HDready-Auflösung und an 9,7 Zoll-Displays für einen „Partner“

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(Daniel Schürmann | Quelle: www.engadget.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

1 Kommentar

  1. Antworten

    Enkor

    10. Januar 2011

    Wäre hätte es gedacht: Sie habens kappiert! Ja, ich will ein mobiles Gerät auch bei direkter Sonneneinstrahlung verwenden!


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