Augmented Reality noch Spielerei

19. Januar 2011, 9:21 Uhr | Archiv

Erweiterte Realität oder Augmented Reality (AR) ist gerade auf Smartphones auf dem Vormarsch. Beispielsweise kann ein Fingerzeig in der realen Welt ganz natürlich virtuelle Dominosteine umwerfen. Als technische Grundlage setzt Qualcomm nicht einfach nur auf Sensoren wie GPS und digitaler Kompass, sondern auf Bilderkennung mittels „Natural Feature Tracking“.

(Foto: Qulacomm)

Davon verspricht sich das Unternehmen breite Einsatzmöglichkeiten etwa für Games und Marketing. In Verbindung mit sozialen Netzwerken und Technologien wie Gesichtserkennung kann AR auch neue Möglichkeiten der Selbstdarstellung mithilfe virtueller Accesoires eröffnen.

Langfristig verspricht AR gerade in Verbindung mit visueller Suche ähnlich Google Goggles viele neue Möglichkeiten. Kommt eine Gesichtserkennung hinzu, könnte ein Smartphone-User einfach die Kamera auf sein Gegenüber halten und so Informationen aus Facebook und Co abrufen. Diese Idee ist in Sachen Schutz der Privatsphäre zwar problematisch, aber viele Leute wollen sich selbst darstellen und sollten auch die Möglichkeit haben, meinen Befürworter. So sind Angebote für denkbar, in denen User ihre AR-Ansicht beispielweise mit virtuellen Hüten oder fliegenden Textbannern schmücken können.

Anhand der AR-Umsetzung des Roboterboxkampfes „Rock ‚Em Sock ‚Em“ zeigt der AR-Fachmann, wie dank Bilderkennung verschieden gemusterte Unterlagen unterschiedliche Spielfelder werden. Solche Spielfelder können in Zukunft zum Marketing-Gag werden. Anstatt Cornflakes-Schachteln kleine Spielsachen beizupacken, kann die Packung selbst zum AR-Spielbrett werden. Eine ernsthaftere App nach ähnlichem Prinzip könnte ein Bauteil eines Möbelstücks erkennen und darauf eine Bauanleitung bieten.

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

1 Kommentar

  1. Antworten

    M. Caspari

    19. Januar 2011

    Siehe http://www.augmentedrealitybiz.com und inbesondere diesen Artikel:
    http://digitalstrategyblog.com/2010/11/09/social-media-augmented-reality-face-recognition/


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