Playboy kommt auf das iPad

21. Januar 2011, 9:25 Uhr | Archiv

Vor kurzem sorgte Playboy Chef Hugh Hefner mit einem Beitrag in seinem Twitter-Account für große Regungen in der Internet-Gemeinschaft. Er versprach, dass der komplette Playboy-Katalog – sowohl neue, als auch alte Ausgaben – schon bald für Apples iPad verfügbar sein soll. Doch wie verträgt sich der Umstand mit Apples Aversion gegen nackter Haut?

Wie sich nun in einem längeren und ausführlicheren Medienbericht herausstellt, wird Hugh Hefner zusammen mit bondidigital.com alle alten und kommenden Playboy Ausgaben über eine speziell für Tablets angepasste Webseite zur Verfügung stellen. Für den Zugriff wird man zahlen müssen – einige ältere Ausgaben dürften zum Probedurchschauen auch kostenlos zur Verfügung stehen. Die Playboy-Ausgaben sollen also nicht als App sondern über eine HTML5-Multimedia-Webseite über den iPad-Browser auf das Apple-Tablet kommen. Durch diesen Schritt umgeht Hugh Hefner und sein Team die restriktiven Vorgaben von Apple, die es unter anderem verbieten, nackte Haut in eine App für iPhone oder iPad einzubinden.

Der Abo-Dienst stellt alle Ausgaben des Playboy nach Bezahlung zur Verfügung. Wie hoch die Kosten sein werden, gab man bisher nicht bekannt. Allerdings wird eines klar: Hugh Hefner wird sich bewusst gewesen sein, dass eine Playboy-App niemals von Apple freigegeben wird. Daher war der Schritt zu einer HTML5-Webseite inklusive Bezahloption nur vernünftig und zeigt eine Lücke in Apples Kontrollsystem: Zwar kann man Apps über iTunes verbieten bzw. gar nicht hineinlassen. Aber Webseite kann man nicht filtern bzw. blockieren.

Das Playboy-Angebot soll man übrigens auch auf jedem anderen aktuellen Tablet, Smartphone oder PC ansehen können. Da Flash nicht eingesetzt wird, sondern aktuelle HTML5-Techniken, ist einzige Voraussetzung ein aktueller Webbrowser wie Chrome, Opera, Firefox oder Safari. Aktuell nutzt man für www.playboyarchive.com noch Microsofts Silverlight-Technologie (ähnlich zu Flash) doch für die kommende Tablet-Version wird man davon Abstand nehmen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: gizmodo.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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