Apple startet Abo-Modell für iOS Store

16. Februar 2011, 10:40 Uhr | Archiv

Apple hat das, was man bereits angekündigt hatte, nun angefangen: Das Abo-Modell für den App Store ist gestartet. Nun haben die Anbieter von Anwendungen mit wechselnden Inhalten die Möglichkeit, die Bezahlungen für Zeitschriften, Zeitungen, Videos oder Musik über einen längeren Zeitraum zu empfangen.

'The Daily' auf dem iPad - (Quelle: YouTube Vorstellungsvideo)

Das neue Bezahlsystem basiert auf dem, was bereits Jahre lang im App Store zum Einsatz kam. Kunden haben dabei die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum im Voraus zu bezahlen, beispielsweise eine Zeitung, die direkt für eine Woche bestellt wird. Die In-App-Kaufmenüs der einzelnen Apps machen den Abo-Kauf möglich. Wie bereits von vielen Verlagen befürchtet, behält Apple dabei 30 Prozent der Einnahmen ein.

Die Anbieter der Abo-Anwendungen haben jedoch auch die Möglichkeit, ihre Apps über andere Plattformen zu verkaufen, doch die Nutzungsbedingungen sehen vor, dass immer eine Möglichkeit bestehen muss, das Abo über den Apple-eigenen App Store kaufen zu können.

Durch Apples Klausel, 30 Prozent der Einnahmen einzubehalten, müssen die Anbieter der Abos geringere Einnahmen hinnehmen, da man den Preis nicht teurer gestalten darf, als er außerhalb des App Stores ist. Sollte der Hinweis auf den App Store in der Software fehlen, verstößt es gegen Apples Nutzungsbedingungen.

Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

Über den Autor

Marco Schürmann

0 Kommentare


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv